Advertising Design

Heilige Geometrie

Gestalterische Transformation der St. Andreaskirche in Hildesheim

In dieser Arbeit wurde die St. Andreaskirche in Hildesheim fotografisch auf ihre kleinsten Bausteine reduziert. Die dadurch erarbeitete Materialsammlung dient als Grundlage für eine gestalterische Transformation. So entstanden Kunstwerke, die sich in die jahrtausendealte Tradition der spirituellen Kunst einreihen. In einem letzten Schritt wurden die entstandenen Mandalas in Collagen übersetzt, die inhaltlich eine Geschichte über die St. Andreaskirche erzählen – in ihrer Form jedoch einer verborgenen, heiligen Geometrie entsprechen.

Christian Linde

Christian Linde

Prüfer*in: Andreas Magdanz, Barbara Kotte

Mit Humor gegen Hass

App und Einführungskampagne gegen Hate Speech

Diese Thesis ist die Konzeption einer App, die von Hate Speech Betroffenen hilft sich gegen Hasskommentare zu wehren. Das Ausgangsproblem lautet: Im Netz kann Hass nur durch Gegenrede gestoppt werden. Betroffene wissen aber meist nicht, wie sie sich wehren sollen. Die App generiert in Echtzeit zu jedem Hasskommentar eine schlagfertige und humorvolle Antwort, die anschließend in den Sozialen Netzwerken geteilt werden kann. Beworben wird die Software durch eine crossmediale Kampagne, deren Botschaft lautet: „Opfer werden kann jede*r. Sich wehren jetzt auch.“

Anna-Lena Simon

Anna-Lena Simon

Prüfer*in: Mathias Rebmann, Barbara Kotte

Power to X – Innovation Movement

Plakatkampagne und Corporate Design für eine fiktive NGO

Die Möglichkeit aus Wasser und CO2 einen Kraftstoff herzustellen, der vom PKW über LKW und Schiff bis hin zum Flugzeug in alle Verbrennungsmotoren getankt werden kann, ist noch kaum bekannt. Synthetische Kraftstoffe werden aber in naher Zukunft maßgeblich dazu beitragen Mobilitätsformen CO2- und klimaneutral zu gestalten. Ziel dieser Arbeit ist die Aufklärung und Informationsverbreitung bezüglich synthetischer Kraftstoffe.

Kelly Meineke

Kelly Meineke

Prüfer*in: Barbara Kotte, Dominika Hasse

Stärkt die Region

Gestaltung einer humorvollen Kampagne zur Förderung regionaler Erzeugnisse

Unsere Welt lebt von Werbung. Dennoch ist es schwierig sich von der Masse abzuheben. Ein vielversprechendes Stilmittel hierfür ist Humor. Die Kampagne zur Förderung regionaler Lebensmittel, insbesondere Kohlsorten aus niedersächsischem Anbau, zeigt wie die Konsumentinnen und Konsumenten mit einem positiven Gefühl oder einem Lächeln auf diese Produkte, deren Herkunft und Nachhaltigkeit aufmerksam gemacht werden können. Durch eine Kombination der verschiedenen Medien, bietet die Kampagne ein großes Angebot an Informationen rund um die norddeutschen Traditionsprodukte.

Larissa Knaup

Larissa Knaup

Prüfer*in: Barbara Kotte, Tatjana Rabe

Hof der Zukunft

Kommunikationskampagne über das Wohnen im Wendland

Die Sehnsucht nach der Großstadt geht deutlich zurück. Aufgrund steigender Mieten, Abgase und der Hektik im Alltag wünschen sich immer mehr junge Menschen eine attraktive Alternative zur Einraumwohnung in der Stadt. Das dünn besiedelte Wendland und seine Bewohnerinnen und Bewohner haben all das: Ruhe, Platz und Luft. Die Lösung lautet daher, Wohnraum in Form von gemeinschaftlichem Wohnen auf Höfen zu schaffen. Dafür wurden in der vorliegenden Arbeit zwei Kommunikationskampagnen für zwei Zielgruppen gestaltet und Inhalte für verschiedene Kommunikationskanäle erstellt.

Samira Neitzke

Samira Neitzke

Prüfer*in: Barbara Kotte, Mathias Rebmann

Rebranding von Hannover 96

Corporate Design und Kampagnenentwicklung

Das in dieser Arbeit gestaltete Corporate Design lässt den Verein als jünger, moderner und mit Blick in die Zukunft auftreten. Es soll dabei einen gewissen Bezug zur langjährigen Geschichte behalten, sodass bestehende Fans sich weiterhin damit identifizieren können. Die Kampagne soll anschließend an das Redesign auf die Problematik des Vereins aufmerksam machen, Verein und Fans zusammenbringen und später dem Verein ermöglichen, mit Selbstbewusstsein voranzugehen. (Die Arbeit ist fiktional und steht nicht in Verbindung mit dem Verein.)

Phillip Bolduan

Phillip Bolduan

Prüfer*in: Mathias Rebmann, Dominika Hasse

Die Stadt den Menschen: Autofahr-Ende für Radfahrende

Eine Guerilla-Kampagne für mehr Radverkehr in Bremerhaven

Bremerhaven ist eine autogerechte Stadt – dabei liegt der Radverkehrsanteil bei rund 15 Prozent. Sechs Autospuren sind keine Seltenheit, Radinfrastruktur sucht man oft vergebens. Um den Radfahrerinnen und Radfahrern visuelle Präsenz zu verschaffen und Druck auf Entscheidungspersonen auszuüben, wurde diese crossmediale Guerilla-Kampagne gestartet. Allein die wild aufgehängten 1.200 Plakate sorgten in einer von Spießerinnen und Spießern regierten Stadt für reichlich Gesprächsstoff.

Florian Danker

Florian Danker

Prüfer*in: Barbara Kotte, Andreas Magdanz

Branding Design

Alltägliches, Allzualltägliches

Ein Buch über die Eigenheiten des Alltags

Die alles überlagernde Pandemie hat unseren Alltag durcheinandergebracht. Grenzen zur Nichtalltäglichkeit sind aufgebrochen und haben unsere Routinen erschüttert. Ein vollends anderer Alltag ist zur neuen Normalität geworden. Vielleicht ist das genau die richtige Zeit sich eingehender mit der Alltäglichkeit zu beschäftigen. Dieses Buch wagt einen dilettantischen Blick auf die Alltäglichkeit und versucht – aus rein persönlichem Erkenntnisinteresse – durch Beiträge aus Wissenschaft und Literatur, das Wesen des Alltags zu erfassen.

Jean-Michel Tapp

Jean-Michel Tapp

Prüfer*in: Dominika Hasse, Christoph Lemmer

Mind & Body

Body Positivity als Wert in der Markenkommunikation

Body Positivity bedeutet kurz gesagt den eigenen Wert und den anderer Menschen nicht über das Äußere zu bemessen. Es ist ein Auflehnen gegen homogene Schönheitsideale und ein Aufruf zur Selbstliebe. Individualität und Diversität stehen dabei im Fokus der Selbstwahrnehmung. Diese Arbeit untersucht, inwieweit die Philosophie der Body-Positivity-Bewegung gesellschaftlich relevant ist. Darüber hinaus wird die Frage gestellt: Wie kann eine Marke glaubwürdig Body Positivity kommunizieren? Daran wird abgeleitet, was Unternehmen beachten sollten, wenn sie die Werte der Bewegung für sich nutzen wollen.

Imke Normann

Imke Normann

Prüfer*in: Barbara Kotte, Nicole Simon

Corporate Design politischer Kampagnen

Wahlkampf unter Berücksichtigung partizipatorischer Elemente

Wie kann Wahlkampf durch partizipatorische Elemente so gestaltet werden, dass er sowohl Parteimitglieder ermächtigt aktiv zu werden als auch die kollektive Identität stärkt? Ziel dieser Arbeit ist, anhand eines konkreten Beispiels ein Corporate Design für eine Kommunalwahlkampagne zu entwickeln. Dabei sollen sowohl die Erarbeitung wie auch die Umsetzung partizipative Elemente berücksichtigen. Hierfür werden neue Ansätze, wie beispielsweise mitgliedergenerierte Wortwolken oder Rotfilterbrillen, eingesetzt.

Maik Brückner

Maik Brückner

Prüfer*in: Dominika Hasse, Sabine Foraita

noobie Kaffee Guide

Sprachlos Lernen – wie Informationsvermittlung und Lernen ohne Sprache möglich wird

Der noobie Kaffee Guide wurde dafür entwickelt, dir mit einer leichten Step-by-Step-Anleitung das Thema Kaffee und Kaffeezubereitung kurz und knapp näher zu bringen. Die Kommunikation durch Piktogramme macht es dabei möglich, mit nur einem Lerntool auch länder- und sprachübergreifend kommunizieren und informieren zu können. Kaffee-Wissen und die Liebe zum Kaffee sollen so auf einfachem, gebündeltem und kostengünstigem Weg für dich interessant und nutzbar gemacht werden. So kommt schließlich auch das Barista-Feeling zu dir nach Hause. Enjoy!

Vivien Dahmen

Vivien Dahmen

Prüfer*in: Roman Bittner, Dominika Hasse

Wurzelwerk

Packaging und Kommunikationskampagne für heimische Superfoods

Viele nutzen selbstverständlich exotische Superfoods wie Chiasamen, Goji-Beeren und Avocados, statt auf heimische Lebensmittel zurückzugreifen. Diese Exoten werden um den ganzen Globus transportiert, um auf unseren Tellern zu landen. Das Sortiment der Marke „Wurzelwerk“ bietet mit unseren heimischen Superfoods wie Roter Bete, Leinsamen und Brennnesseln eine umweltfreundliche Alternative. Als Pulver können sie alle in den Alltag integrieren und den Gerichten einen Nährstoffboost verpassen. So tut man nicht nur sich selbst etwas Gutes – sondern auch der Umwelt.

Franziska Wienke

Franziska Wienke

Prüfer*in: Nicole Simon, Barbara Kotte

Digital Environments

sk_p

Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung zum Thema „Skippen“ auf Instagram: @skip_instathesis 

Wir alle kennen es, denn wir machen es täglich: Wir „skippen“. Sei es das Kapitel im Buch, das Intro der Lieblingsserie oder die Werbung auf YouTube. Aber was bedeutet es, innerhalb eines Wimpernschlags auf bestimmte Inhalte zu verzichten? Diese und weitere Fragen werden in einer neuen wissenschaftlichen Vermittlungsform auf Instagram unter „skip_instathesis” behandelt.

Marius Remmert

Marius Remmert

Prüfer*in: Christian Mahler, Stephan Schwingeler

Vom Papierzombie zum digitalen Wiedergänger

Über die digitale Inszenierung eines Exponates einer Kunstausstellung zum Zweck der Dokumentation

Trotz zahlreicher medientechnologischer Innovationen ist der Katalog noch immer das bevorzugte Trägermedium, um Ausstellungen dokumentarisch für die Nachwelt zu erhalten. So ist es auch bei der Ausstellung „Iconoclash“ aus dem Jahr 2002 des Karlsruher Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM). Mit der interaktiven Anwendung „Iconoclash“, einer digitalen Inszenierung der Ausstellung auf Basis der Unreal Engine 4 (weiterhin: UE), wurde nach neuen Wegen der Inszenierung und Dokumentation innerhalb des Medienformates „Game-Engine“ gesucht.

Sebastian Schlattmann

Sebastian Schlattmann

Prüfer*in: Christian Mahler, Stephan Schwingeler

seedico

Deine Begleiterin in der Solidarischen Landwirtschaft – auf dem Smartphone, dem Desktop und der Apple Watch

In den vergangenen acht Jahren ist die Mitgliederanzahl der Solidarischen Landwirtschaft Adolphshof um das Dreifache gestiegen. Dieser enorme Anstieg führt zu organisatorischen Herausforderungen und einem bedeutenden Mehrbedarf an Kommunikation. In dieser Gemeinschaftsarbeit stellen Susanne Kolbeck und Lydia Lütgering die Frage, inwiefern digitale Services die Abläufe innerhalb der SoLaWi verbessern können. Ergebnis: Das Konzept seedico enthält eine Multi-Device-Plattform mit einer digitalisierten Infrastruktur.

Lydia Lütgering

Lydia Lütgering

Prüfer*in: Stefan Wölwer, Sabine Foraita

seedico

Deine Begleiterin in der Solidarischen Landwirtschaft – auf dem Smartphone, dem Desktop und der Apple Watch

In den vergangenen acht Jahren ist die Mitgliederanzahl der Solidarischen Landwirtschaft Adolphshof um das Dreifache gestiegen. Dieser enorme Anstieg führt zu organisatorischen Herausforderungen und einem bedeutenden Mehrbedarf an Kommunikation. In dieser Gemeinschaftsarbeit stellen Susanne Kolbeck und Lydia Lütgering die Frage, inwiefern digitale Services die Abläufe innerhalb der SoLaWi verbessern können. Ergebnis: Das Konzept seedico enthält eine Multi-Device-Plattform mit einer digitalisierten Infrastruktur.

Susanne Kolbeck

Susanne Kolbeck

Prüfer*in: Stefan Wölwer, Sabine Foraita

Medizinische Online-Systeme und Produktfamilien

Prototypisches Service-Design für die Prävention chronischer Krankheiten

Nora ist ein in das Unternehmen eingebettetes System, das das interne System um Gesundheitsfunktionen erweitert und sich mit Ihrem persönlichen Arzt in Verbindung setzt, um zeitnahes Feedback zu erhalten. Die aktuelle Definition der Nutzungsumgebung des Produkts ist das Unternehmen. In Bezug auf den Informationsschutz synchronisiert Nora Daten nur dann mit privaten Ärzten, wenn diese dazu autorisiert sind, und Arbeitgeber haben keinen Zugriff auf Mitarbeiterdaten.

Junfeng Zhai

Junfeng Zhai

Prüfer*in: Stefan Wölwer, Andreas Schulz

Elli

Erarbeitung einer digitalen Applikation zur Unterstützung der Lese-Lernprozesse von Kindern mit Downsyndrom

Heutzutage erscheinen jeden Tag neue Angebote für Kinder auf dem digitalen Markt. Die Endgeräte integrieren sich zunehmend nicht nur in unseren Alltag, sondern auch in den Lernprozess. Aber wie sieht es bei Kindern mit Downsyndrom aus? Was hat eine App zu bieten, die den Leselernprozess von Kindern mit Trisomie 21 unterstützt, und wie kann sie aussehen? Mithilfe von Design- und Forschungsmethoden wurde ein prototypisches Modell entwickelt, welches die Funktionsweisen und das Ökosystem der Applikation und des damit verbundenen Services erläutert.

Aleksandra Yemelyanovich

Aleksandra Yemelyanovich

Prüfer*in: Stefan Wölwer, Björn Sedlak

Verwaltung als Service: digitale behördliche Antragsprozesse

Ein forschungsbasiertes UX Design der digitalen Transformation von behördlichen Antragsverfahren

Während die kommerziellen Bereiche schnell digitalisiert werden, stagniert der Vorgang bei behördlichen Services. Das OZG fordert von den Behörden, neben der kompletten Digitalisierung aktueller Systeme, die bestehenden Probleme zu beheben und die Bedürfnisse der Bevölkerung zu erfüllen. HandyApply ermöglicht einen schnellen und sicheren Zugang zu wichtigen Informationen, zur Erstellung verschiedener Anträge, zur Verwaltung eigener Dokumente sowie zur Kommunikation zwischen Bevölkerung und Behörden innerhalb einer einzigen Plattform.

Xingjian Mao

Xingjian Mao

Prüfer*in: Stefan Wölwer, Sabine Foraita

sk_p

Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung zum Thema „Skippen“ auf Instagram: @skip_instathesis 

Wir alle kennen es, denn wir machen es täglich: Wir „skippen“. Sei es das Kapitel im Buch, das Intro der Lieblingsserie oder die Werbung auf YouTube. Aber was bedeutet es, innerhalb eines Wimpernschlags auf bestimmte Inhalte zu verzichten? Diese und weitere Fragen werden in einer neuen wissenschaftlichen Vermittlungsform auf Instagram unter „skip_instathesis” behandelt.

Verena Stürzebecher

Verena Stürzebecher

Prüfer*in: Stephan Schwingeler, Christian Mahler

Farbdesign

Farbe im Kindergarten: ein Farbberatungstool

Ein Kollektionsbuch mit Anregungen und beispielhafter Anwendung von Farbkonzepten im Kindergarten

Das Thema Gestaltung von Kindergärten ist aktueller denn je und die momentane Situation vieler Bestandskindergärten erfordert Lösungen. Diese Thesis beschäftigt sich mit Farbgestaltungskonzepten für Kindergärten. Dabei werden beispielhafte Farbprofile gezeigt, welche eine anregende bis hin zu einer entspannenden Wirkung auf die Betrachtenden erzielen. Diese werden den drei Bereichen Ankunft, Aktivität und Entspannung zugeordnet. Die entstandenen Farbkompositionen sind inspiriert von signifikanten Themenwelten aus der Natur.

Annalena Schöning

Annalena Schöning

Prüfer*in: Markus Schlegel, Timo Rieke

farbe KLANG farbe

Die Zusammenwirkung visueller und auditiver Wahrnehmung

Wir Menschen werden täglich mit Sinneswahrnehmungen überflutet. Ob im passiven oder aktiven Zustand, unbewusst oder bewusst. Diese Arbeit analysiert die audivisuellen Wahrnehmungsprozesse und deren Wirkungen auf unseren Gemütszustand. Um die Effekte audiovisueller Wahrnehmung, ihren Einfluss und ihre Wichtigkeit zu visualisieren, werden Farbe, Klang, Material, Form und Bewegung analysiert und nach hergeleiteten Kriterien in einer digitalen Animation zu einer experimentellen Stimmungswelt miteinander verbunden.

Julia Wahrenburg

Julia Wahrenburg

Prüfer*in: Timo Rieke, Martin Brandes

BELOW SEA LEVEL

Living Atmospheres

Können wir Naturphänomene als Grundlage für Gestaltungskonzepte nutzen? Die Absorption hat zur Folge, dass sich die visuelle Farbwahrnehmung unter Wasser ändert. Rot nehmen wir in einer Tiefe von 30 Metern als Blau wahr. In einem Zusammenspiel aus analogen und digitalen Techniken wird das Phänomen in drei Farbwelten übersetzt. In experimenteller Herangehensweise wird die Farbveränderung unter Wasser in einen räumlichen Kontext übertragen und für Betrachtende sensuell erlebbar gemacht.

Louisa Richter

Louisa Richter

Prüfer*in: Timo Rieke, Martin Brandes

Gestaltung

Collage Digital

Abschlussausstellung des Wintersemesters 20/21

Technik, Kampagnen, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Bauen im Bestand, Produktneuheiten – dies alles und mehr bietet die Abschlussausstellung der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim. Über 100 Absolventinnen und Absolventen haben Probleme und Herausforderungen der Zukunft entdeckt und dazu passende Lösungen entwickelt. Das gilt auch für die Ausstellung selbst, die vom 12. Februar bis 30. Juni in digitaler Form zu entdecken ist.



Siehst du es?

Eine Kampagne für mehr Bewusstsein beim Konsum von Tiererzeugnissen

Der Verzehr von Fleisch und anderen tierischen Produkten bringt Folgen für Tiere und Umwelt sowie für die menschliche Gesundheit mit sich. Dennoch konsumiert die Gesellschaft übermäßig viele Tiererzeugnisse. Diese Arbeit umfasst eine Kampagne, welche die Gesellschaft für die Folgen sensibilisieren will. Im Zentrum steht eine App, die eine vegetarische oder vegane Ernährung belohnt. Die Nutzenden verdienen Punkte, welche für Prämien im Shop ausgegeben werden können. Dies dient als Ansporn nachhaltiger zu leben.

Clara Spelten

Clara Spelten

Prüfer*in: Barbara Kotte, Stephan Schwingeler

Gesunde Farben

Ein Farbnavigator zur Stärkung des Wohlbefindens in Krankenhäusern

Der Besuch eines Krankenhauses ist oft mit Angst, Unwohlsein und Nervosität verbunden. Egal ob Patientin oder Patient, Besucherin oder Besucher, Krankenhäuser haben immer noch eine eher abschreckende Wirkung auf Menschen. Oft jedoch können diese unangenehmen Emotionen schon durch ein Anpassen der Raumatmosphäre erheblich verbessert werden. In dieser Thesis wurden Farb- und Lichtsituationen überprüft und letztendlich als eine Empfehlung in einem Farbnavigator festgehalten. Durch diese Farb- und Lichtempfehlungen kann das Wohlbefinden signifikant gesteigert werden.

Nadine Dannemann

Nadine Dannemann

Prüfer*in: Markus Schlegel, Paul Schmits

Rider‘s Safety

Eine Broschüre zu Stil und typgerechter Schutzkleidung für sicheres Motorradfahren

Dieses Heft soll all jenen Motorradfahrerinnen und -fahrern Hilfestellung leisten, um die richtige Schutzkleidung für ihre Unternehmungen auf zwei Rädern zu finden. Während die Wahl der richtigen Schutzkleidung für erfahrenere Fahrerinnen und Fahrer bereits ein ziemlich selbsterklärendes Thema sein dürfte, mag es für diejenigen, die sich zuvor nicht so intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt haben, doch einige Fragen aufwerfen.

Paul Max Czychon

Paul Max Czychon

Prüfer*in: Paul Kunofski, Roman Bittner

Dualoop

An interactive and collaborative educational platform based on Double Diamond framework

In this thesis, the design education and learning experience design were analyzed. Also, the challenges and problems were defined. Based on the gathered knowledge within the process of this master thesis a new framework for learning experience design based on the double diamond framework has been designed. Furthermore, an interactive and collaborative learning platform for project-based courses, an additional mobile application as well as a method kit were developed as a solution to requirements of the design learners.

Tahmineh Sezavar

Tahmineh Sezavar

Prüfer*in: Sabine Foraita, Stefan Wölwer

Faszination Jagd

Eine Aufklärungs- und Imagekampagne zur Jagd

Im Laufe der Zeit und vor allem mit der Urbanisierung der Bevölkerung änderten sich die Meinungen zur Jagd, es entstanden Wissenslücken und Vorurteile, die wiederum zu einem schlechten Image führten. Insbesondere der jungen Generation fehlt der Bezug zur Natur – und damit auch zur Jagd. Jägerinnen und Jäger müssen sich heutzutage immer wieder für ihr Tun und ihre Leidenschaft rechtfertigen. Das Ziel dieser Arbeit ist es daher, die junge, digitale Generation mittels einer Image- und Aufklärungskampagne über die Jagd zu informieren.

Leonie Engels

Leonie Engels

Prüfer*in: Barbara Kotte, Martin Pross

PLYGROUND

Die Stadt und ihre (Er-)Zeugnisse

PLYGROUND ist eine urbane Intervention für die Oststadt. Lack-Fragmente von Graffiti-Freiflächen sind Ausgangsmaterial dieser gestalterischen Anwendung. Urbane Betonlandschaften sind das bevorzugte Habitat der entworfenen Plastik. Der Pfeil als Symbol der Orientierung steht hier für die Orientierung einer Jugendkultur und ihrer Generation auf der Suche nach Sinnhaftigkeit, Selbstfindung und Individualität. Einzelne Pfeilkörper der Plastik porträtieren in ihrer Diversität anonyme Charaktere der Graffitikultur und deren Motivationen.

Theo Zahradnik

Theo Zahradnik

Prüfer*in: Melanie Isverding, Jan Obornik

Die Kopie

Rehabilitation einer Kulturtechnik

Die Kopie hat einen schlechten Ruf. Sie ist das Schreckgespenst der Kreativbranche. „Kenne ich schon“ gilt als schlimmst-mögliche Geringschätzung. Dabei ist die Kopie überall und eine prägende Kulturtechnik unserer Zeit. Sie macht Fortschritt möglich, beeinflusst aber auch unser (kulturelles) Wertesystem. Diese Arbeit gibt Anlass, etwas Originalitätsdruck vom Kessel der Kreativität zu lassen, die produktive Kraft der Kopie wertzuschätzen und einen differenzierten Umgang mit ihr zu entwickeln.

Michael Breuninger

Michael Breuninger

Prüfer*in: Stephan Schwingeler, Roman Bittner

Auf die Barrikaden

Grafischer Ausdruck von Protest

Gestaltung kann ein Mittel der Hoffnung sein, Widerstand leisten und gesamtgesellschaftliche Veränderungen bewirken. Gestaltung verbindet Menschen durch das Visuelle. Diese Verbundenheit ist in der Zeit der Corona-Pandemie wichtiger denn je. Mit der Arbeit „Auf die Barrikaden“ ist eine Protestbewegung entstanden, die auf das fortschreitende Kultursterben aufmerksam macht. Die Installation wird vor geschlossenen Kultureinrichtungen aufgebaut und stellt Passantinnen und Passanten Protestplakate zum Verkleben bereit. Betrachtetinnen und Betrachter werden zu Aktivistinnen und Aktivisten.

Peter Wendebourg

Peter Wendebourg

Prüfer*in: Barbara Kotte, Jan Obornik

Flawsome

Konzeptionelle und gestalterische Ausarbeitung einer Instagram-Content-Strategie für die Marke Calvin Klein

In dieser Thesis wurde auf Grundlage von Erkenntnissen aus der Markenanalyse eine Empfehlung für die zukünftige Entwicklung und Positionierung der Premiummarke Calvin Klein erarbeitet. Sie verspricht eine erfolgreiche Differenzierung am Markt und orientiert sich an den Wertvorstellungen junger Menschen. Das Ergebnis ist die Konzeption einer Instagram-Content-Strategie, die mit den Vorstellungen gängiger Schönheitsideale aufräumt.

Isabella Zasucha

Isabella Zasucha

Prüfer*in: Alexander Schimansky, Mathias Rebmann

Symbiotische Objekte

Auf der Suche nach empathischen Beziehungen zu anderen Spezies

Wie können Objekte gestaltet sein, die Behausung für unterschiedliche Lebensformen bieten und gleichzeitig ihren eigenen Platz im urbanen Gefüge haben?
 Die Multispezies-Objekte gehen experimentell der Frage nach, was ein symbiotisches Zusammenleben mit nichtmenschlichen Lebewesen in der Stadt bedeuten könnte und wie sich Gestaltung darin positioniert. Dabei spielen 3D-Druck mit Hildesheimer Ton und Programmierung als zeitgenössische Medien eine zentrale Rolle, um zu einer eigenen technologischen und gestalterischen Praxis zu finden.

Laurin Kilbert

Laurin Kilbert

Prüfer*in: Prof. Melanie Isverding , Prof. Matthias Ries

112 Feuerwehr Hildesheim

Gestaltung eines Fotobuches auf Basis künstlerisch-dokumentarischer Aufnahmen der Berufsfeuerwehr Hildesheim

Mit dem Bildband "112 – Feuerwehr Hildesheim" wird ein Stück Zeitgeschichte der Feuerwache festgehalten. Der Einblick in den Beruf und den Arbeitsplatz zeigt zudem, was es bedeutet Teil der Feuerwehr Hildesheim zu sein. Durch Interviews und viele persönliche Gespräche konnten neue Erkenntnisse und Informationen in das Projekt einfließen. Im besten Fall schafft dieser Bildband einen neuen Eindruck und ein besseres Verständnis für den Beruf und die Menschen der Hildesheimer Feuerwehr.

Lukas Gessing

Lukas Gessing

Prüfer*in: Dominika Hasse, Andreas Magdanz

Grafikdesign

MX IT – Mix dir dein Rezept

Grafische Darstellungsformen zur Leichten Sprache im Bereich Kochrezepte

Mit „MX IT“ können Rezepte individuell aus drei Komponenten zusammengestellt werden. Dabei werden die Anweisungen nicht wie gewohnt in Textform, sondern visuell mittels Zeichen erklärt. Mit einer simplen Darstellungsform wird zum Kochen motiviert und Zugang für Menschen mit geringer Literalität und mit egal welcher Muttersprache ermöglicht. Zusätzlich zum Buch wurde das modulare Kochprinzip auf weitere digitale Medien übertragen: eine Website, eine App und auditive Angebote.

Inken Osterloh

Inken Osterloh

Prüfer*in: Stephanie Rabbe, Alessio Leonardi

G43.1

Grafische Interpretationen und Darstellungen neurologischer (Aura-)Phänomene bei Migräne

„G43.1– Aura-Phänomene einer klassischen Migräne“ ermöglicht Außenstehenden Einblicke hinter die sonst verschlossenen Türen der (Migräne-)Aura. Neurologische Dysfunktionen und abstrakte subjektive Erfahrungen einzelner Betroffener werden grafisch umgesetzt. So entsteht ein neuer intermedialer, visueller Zugang, der es ermöglicht, die Migräne als neurologische Krankheit ästhetisch erfahrbar zu machen. Das Buch folgt dramaturgisch dem Ablauf einer klassischen Migräne, wodurch das Verständnis für diese Erkrankung nachhaltig verändert werden kann.

Anisha Gattnar

Anisha Gattnar

Prüfer*in: Barbara König-Warneboldt, Marion Lidolt

NEIN

Über die Notwendigkeit der Verneinung im Designkontext

Wann ist es nötig, Nein zu sagen? Wann ist dieses Nein eine Chance? Hilft Nein uns weiter oder bremst es uns aus? In welchen Situationen ist es wichtig, Nein zu sagen? Wann ist ein Nein richtiger, wichtiger oder erfolgversprechender als ein Ja? Wann wird Gestaltung bewusst eingesetzt, um Inhalte zu verstecken? Wann verneint Gestaltung die Medien, die sie nutzt? Und wie wird Nein ein Buch?

Leonie Egge

Leonie Egge

Prüfer*in: Dominika Hasse, Stephan Schwingeler

Die Metamorphosen

Illustrative und typografische Ausarbeitung in Form eines Buches

Eine sich formende Erde, liebende Götter und Göttinnen, Kämpfe, Missetaten und Verwandlungen. Seit Anbeginn der Zeit sind die Menschen auf der Suche nach einer Erklärung für ihr Dasein auf der Erde. Der Dichter Ovid schrieb die römische Schöpfungsgeschichte vom Beginn bis in seine Gegenwart in 15 Büchern nieder. Dieses Buch macht die ersten acht Bücher von Ovids Metamorphosen durch illustrierte Gestaltungselemente der Antike, Zeichnungen und Aquarelle für die Lesenden atmosphärisch erlebbar.

Adrian Wenzel

Adrian Wenzel

Prüfer*in: Roman Bittner, Paul Kunofski

Entwurzelt – Heimatfresser und Umweltsünder

Dokumentarfotografie und Buchlayout

Durch den Braunkohleabbau der RWE verlieren in Nordrhein-Westfalen eine Vielzahl von Menschen ihre Heimat. Ganze Dörfer und Landstriche werden von dem Tagebau verschluckt, die Menschen fühlen sich entwurzelt. All dies geschieht für eine veraltete Form der Energiegewinnung, die den Klimawandel rasant beschleunigt. Die vorliegende Arbeit gewährt einen Einblick in diese immense Zerstörung und erzählt die Geschichten betroffener Menschen. Das Thema tangiert uns alle und es ist offensichtlich, dass eine Veränderung stattfinden muss.

Kim Mayer

Kim Mayer

Prüfer*in: Andreas Magdanz, Roman Bittner

Foodentify

Konzeption und Gestaltung einer App für eine gesundheitsfördernde und klimaschonende Ernährung

Die App foodentify ist der mobile Begleiter für eine Ernährung, die sich positiv auf die Gesundheit und das Klima auswirkt. Der Fokus liegt auf regionalen Lebensmitteln und ihren gesundheitsfördernden Eigenschaften. Neben zahlreichen veganen und vegetarischen Rezepten sowie wissenswerten Informationen zu heimischen Superfoods ist innerhalb der App ein innovatives Scan-Tool integriert. Jenes ermöglicht eine Analyse und Bewertung diverser Produkte im LEH hinsichtlich der Aspekte Klima und Gesundheit.

Anna Sophie Menzen

Anna Sophie Menzen

Prüfer*in: Dominika Hasse, Roman Bittner

Magazin Kiosk-Kultur Hannover

Wenn man an die Stadt mit der höchsten Kioskdichte der Welt denkt, welche kommt einem dann in den Sinn? Wohl die wenigsten werden an Hannover denken. Doch genau das ist die richtige Antwort. Hannover wird oft als langweilig beschrieben. Aber wer der Landeshauptstadt schon einmal einen Besuch abgestattet hat, dem werden die zahlreichen Kioske nicht entgangen sein. Diese Museen der Kleinigkeiten wurden in dieser Thesis behandelt. Dabei ist ein Magazin entstanden, das sich der Kultur, den Menschen dahinter und der Stadt selbst widmet.

Julia Marie Reuschl

Julia Marie Reuschl

Prüfer*in: Roman Bittner, Dominika Hasse

Kaleidoscope Collaboration

Entwicklung einer Design Thinking App zur Unterstützung des Perspektivwechsels im Projektmanagement

In dieser Bachelorarbeit wurde eine App entwickelt, die die Zusammenarbeit in Projekten unterstützt. Die Idee basiert auf dem Thema des Perspektivwechsels, für das gestalterisch ein Kaleidoskop als Inspiration diente. Mit seinen vielfältigen und sich endlos vervielfältigenden Mustern steht das Kaleidoskop sinnbildlich für einen dynamisch-empathischen Austausch. Die App baut anhand dieser Wahrnehmung das Potential von Teams, Prozessen und Methoden aus und bietet so einen neuen Ansatz in der virtuellen Kollaboration.

Karla Schwerdtfeger

Karla Schwerdtfeger

Prüfer*in: Roman Bittner, Tatjana Rabe

Wir sind schwanger

Konzeption und Illustration eines Ratgebers

"Wir sind schwanger" ist ein Ratgeber für das begleitende Elternteil während der Schwangerschaft. Nützliche Tipps, Erfahrungsberichte und interaktive Anregungen sollen die Leser:innen in dieser spannenden Zeit begleiten. Dabei wird der Fokus auf Diversität und neue Wege abseits klassischer Rollenbilder gelenkt.

Julie Moser

Julie Moser

Prüfer*in: Marion Lidolt, Paul Kunofski

Kleines Glück

Illustrationen inspiriert von Sprüchen aus Glückskeksen

Meine Thesis besteht aus zwölf Illustrationen, welche sich alle auf Sprüche aus Glückskeksen beziehen. Die Umsetzung erfolgte mittels Grafiktablet und digitaler Bearbeitung in Adobe Photoshop. Die Illustrationen geben den Sprüchen eine visuelle Form und unterstützen so deren Aussage.

Jona Wogawa

Jona Wogawa

Prüfer*in: Roman Bittner, Paul Kunofski

auf & ab

Corona trifft Kunst

Im Bildband „auf & ab“ wird die Situation der Veranstaltungsbranche in der Corona-Pandemie am Beispiel des „Feuerwerk der Turnkunst“ thematisiert. Seit sieben Jahren gehe ich als Artistin mit diesem Show-Projekt auf Deutschlandtournee. Sowohl die Veranstaltung als auch alle Beteiligten liegen mir sehr am Herzen – egal ob auf oder hinter der Bühne. Die Zitate und Fotografien spiegeln Emotionen wie Angst und Verzweiflung, aber auch Hoffnung auf eine bessere Zeit wider.

Lena Koblitz

Lena Koblitz

Prüfer*in: Christoph Lemmer, Mark Gisler

Mantay

Das erzählerische Typeface der Farbe der Schatten

Mission der Thesis war es für "Rabenjäger", den ersten Teil der sarkastischen Low/Dark-Fantasy Reihe "Die Farbe der Schatten", ein erzählerisches Typeface zu planen und umzusetzen. Die Herausforderung bestand darin für Erzählerin und Erzähler sowie Protagonistin und Protagonisten verfeindeter Lager den Charakter der Völker und Persönlichkeiten einzufangen und entsprechend zu inszenieren. Der Font "Mantay" verändert sich mit dem Plot, erzählt auf diesem Weg die Geschichte mit und findet Anwendung auf dem Cover, dem Klappentext sowie als Kapiteltrenner.

Lasse Mahler

Lasse Mahler

Prüfer*in: Christoph Lemmer, Brigitte Schrader

Ist das schon Utopie?

Wir brauchen utopische Erzählungen, um dem Status quo nicht verhaftet zu sein. So viel mehr ist möglich. Meine Grafiken illustrieren bruchstückhaft eine andere Realität, die manchmal gar nicht weit weg ist. Die Bilder sollen ermutigen, eine bessere Welt zu denken und so den ersten Schritt zu tun auf dem Weg des Wandels. Denn was wir nicht sehen, können wir uns schlecht vorstellen.

Carlo Frisch

Carlo Frisch

Prüfer*in: Marcel Kreipe, Paul Kunofski

magic to go

Illustrative und konzeptionelle Gestaltung eines Taschenkalenders

Unsere Realität wird heutzutage stets von Terminen begleitet. Warum machen wir es uns durch Magie nicht etwas einfacher? Hier ist ein Jahreskalender entstanden, der nicht nur für den eigenen Alltag eine Organisationshilfe bietet. Darüberhinaus informiert er auch über die Grundlagen der modernen Hexerei und Astrologie. Ausreichend Platz bietet den Nutzenden die Möglichkeit, ihren Geist wie durch Zauberei auf das Papier zu bannen. Der Kalender ist ein Gefährte, mit dem die ganz persönliche Reise durch die Jahreszeiten reflektiert, geplant und zur ewigen Erinnerung dokumentiert werden kann.

Jana Juraschek

Jana Juraschek

Prüfer*in: Roman Bittner, Dominika Hasse

Zwischen Alt und Neu

Ein Bildführer durch die Architektur des Roemer- und Pelizaeus-Museums in Hildesheim

Der im Zuge dieser Arbeit konzipierte Bildband zum Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim soll die Betrachtenden mit Fotografien, Illustrationen und spannenden Infotexten durch die noch heute sichtbare und abwechslungsreiche Baugeschichte des Museums führen. Von mittelalterlichen Inschriften bis zu Leuchtsignalen aus dem Zweiten Weltkrieg bieten die Gebäude mehr als man erwartet und laden zu einer Entdeckungstour ein, für die dieses Buch genau der richtige Begleiter ist.

Susanne Kretschmar

Susanne Kretschmar

Prüfer*in: Andreas Magdanz, Roman Bittner

VANLIFE

Ein Lifestyle Magazin

Individuelles Reisen, die Verbindung zur Natur und das Gefühl von Freiheit erleben. All das sind Gründe, die immer mehr Menschen zum Reisen mit dem Auto und dem Übernachten in der Natur animieren. Doch Camping hat sich mittlerweile von der spießigen Freizeitbeschäftigung zum hippen Vanlife-Trend entwickelt. Da Fachliteratur in diesem Bereich weder zeitgemäß noch ansprechend gestaltet ist, wurde ein Magazin konzipiert und gestaltet, welches fachlich und visuell attraktiver ist.

Franziska Schiwek

Franziska Schiwek

Prüfer*in: Dominika Hasse, Roman Bittner

In kreativer Mood: Über das Phänomen Kreativität

Gestaltung eines Ratgebers zum Thema Kreativität, ergänzt durch Kreativitäts-Übungskarten als Ideen-Pusher

In diesem Ratgeber erfährst du mehr über das Phänomen Kreativität. Du lernst, welche Eigenschaften eine kreative Persönlichkeit ausmachen, in welchen Phasen du den kreativen Prozess durchläufst und wodurch deine Kreativität blockiert werden kann. Du findest Hilfestellungen beim Überwinden der Kreativblockaden und bekommst Tipps, wie du dich in eine kreative Stimmung versetzen kannst. Kreativtechniken und Denkanstöße geben dir neue Anregungen, um deine kreativen Aufgaben optimal zu bewältigen. Mit dem ergänzenden "Ideen-Orakel" blühen deine Ideen dann so richtig auf.

Raissa Oltmanns

Raissa Oltmanns

Prüfer*in: Marion Lidolt, Paul Kunofski

Der Eul' und die Miezekatze

Konzeption und illustrative Gestaltung eines Buches

Das Gedicht von Edward Lear „The Owl and the Pussycat“ ist im englischsprachigen Raum eines der bekanntesten Werke der Nonsense-Literatur. Das ist leider im deutschsprachigen Raum nicht der Fall – und wenn, dann nur in Form des klassischen Kinderbuchs. Um Text und Illustration wieder mehr in Einklang und um es Groß und Klein wieder näherzubringen, wurden durch die Hochdrucktechnik Linolschnitt neue Illustrationen erschaffen. Das Buch eignet sich hervorragend als Geschenk und zaubert den Betrachtenden ein Lächeln ins Gesicht.

Victoria Mantler

Victoria Mantler

Prüfer*in: Paul Kunofski, Marcel Kreipe

Die Kunst des Blätterns und Scrollens

Wie wir navigieren, um zu lesen – eine Sammlung

Worin liegen die Unterschiede zwischen dem Umblättern einer Buchseite in einem physischen Buch und dem Scrollen auf einer Webseite? Welche Formen der Navigation innerhalb umfangreicher Lesemedien gibt es eigentlich? Wie fühlen sie sich an, wie sehen sie aus und welche sind vielleicht schon längst in Vergessenheit geraten? Diese und weitere Fragen skizziert die vorliegende Arbeit anhand von gesammelten Fragmenten.

Mirjam Römer

Mirjam Römer

Prüfer*in: Stephan Schwingeler, Dominika Hasse

Scott. Eine Reise ins Ungewisse

Gestaltung eines Buches mit Illustrationen zum Thema der Südpolexpedition des Briten Robert Falcon Scott

Über hundert Jahre nach dem Tod Scotts sind die Tagebucheinträge seiner Südpolexpedition noch immer faszinierend. Objektiv und präzise beschreibt er, wie Menschen es damals freiwillig auf sich nahmen, bei schlechter technischer Ausrüstung und ohne thermische Kleidung monatelang zu Fuß durch eine trostlose Eiswüste zu wandern, um die Ersten am südlichsten Punkt der Erde zu sein. In meiner Thesis habe ich für mich relevante Schlüsselszenen der Reise sowie die Atmosphäre und Stimmung der Antarktis in Illustrationen visualisiert und ein Buch gestaltet.

Liv Siri Janshen

Liv Siri Janshen

Prüfer*in: Paul Kunofski, Marcel Kreipe

Mehr als Orientierung

Ein barrierefreies Leitsystem im städtisch öffentlichen Raums für ältere Menschen

In der heutigen Gesellschaft wird das Altern in vielerlei Hinsicht immer mehr zum Problem. Die Rosenroute in Hildesheim dient als Hintergrund für die Gestaltung eines Leitsystems, das die physischen und psychologischen Eigenschaften der Gruppe älterer Menschen aus Designperspektive untersucht und analysiert. Die Schwierigkeiten, die ältere Menschen üblicherweise im öffentlichen Raum haben, werden im Designprozess gelöst. Außerdem ist das barrierefreie Leitsystem so gestaltet, dass die Bedürfnisse älterer Menschen berücksichtigt werden.

Ran Wu

Ran Wu

Prüfer*in: Alessio Leonardi, Timo Rieke

vectorial

Verständliche Tutorials für Adobe Illustrator mit ansprechendem Design im Taschenformat

Adobe Illustrator ist ein essentielles Werkzeug im Alltag von Designschaffenden. Trotzdem fällt vielen Userinnen und Usern der Umgang mit Illustrator schwer, weil das Programm nicht einstiegsfreundlich ist. Zudem wird das selbstbestimmte Lernen durch langes Suchen nach passenden Tutorials erschwert. Die App „vectorial“ vereinfacht diesen Prozess, indem sie qualitativ hochwertige Tutorials, einen Community-Feed und eine Künstlergalerie mit einem ansprechenden Vektor-Design vereint.

Christoph Weddrin

Christoph Weddrin

Prüfer*in: Roman Bittner, Michael Herzog

Innenarchitektur

Zukunft Kirchen

Umnutzungskonzepte für die Neue Stephanskirche in Bernburg-Waldau

Seit Jahrhunderten prägen Kirchengebäude das Bild von Städten. Trotzdem werden viele der Gotteshäuser ohne weitere Verwendung zurückgelassen. Nicht so die Neue Stephanskirche. Sie wird wieder zum Leben erweckt und zu einer Begegnungsstätte umfunktioniert. Das erste Konzept basiert auf einer gastronomischen Nutzung: Wo einst die Kirchenglocken läuteten, sind die Bewohnerinnen und Bewohner nun zum Verweilen und Genießen eingeladen. Das zweite Konzept zeigt die Stephani Kinderbibliothek. Sie dient als Begegnungsort für Kinder und ist speziell auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet.

Paulina Tymek

Paulina Tymek

Prüfer*in: Patrick Pütz, Günter Weber

Leinhausenpark

Revitalisierung der ehemaligen königlichen Eisenbahn-Hauptwerkstätte in Hannover-Leinhausen

Der Leinhausenpark bietet Senioren eine besondere Art des Lebens im Alter. Er ist nicht nur eine Seniorenresidenz, sondern vielmehr ein neues Wohn- und Lebensquartier für den Stadtteil Leinhausen. Viele Dinge des alltäglichen Lebens finden sich hier im Quartier. Zusätzlich zum Betreuten Wohnen werden ein ausgeprägtes Sozial- und Kulturleben sowie eine eigene Infrastruktur angeboten. Das besondere Extra ist der Zusammenschluss mit Studentischem Wohnen. Durch ein Miteinander der Generationen wird dem ehemaligen Ausbesserungswerk neues Leben eingehaucht.

Laura Reckewerth

Laura Reckewerth

Prüfer*in: Patrick Pütz, Günter Weber

Die Altstadtfabrik

Modernes Handwerk zwischen historischen Mauern

Wer in Flensburg einen flexiblen Arbeitsplatz, eine fähige Handwerkerin bzw. einen fähigen Handwerker oder einfach ein gutes Abendessen sucht, der findet sich hier wieder: in der Altstadtfabrik. Hier wird ein Ort geschaffen, an dem Menschen aufeinandertreffen und voneinander lernen können. Dieser Ort ist als eine Art gläserne Werkstatt zu sehen, die Fachleute aus dem Handwerk mit Menschen zusammenbringt, die mit dem Handwerk bis dahin nur geringe Berührungspunkte hatten. Die Begegnungen sollen das gegenseitige Verständnis, vor allem aber die Wertschätzung dem Handwerk gegenüber fördern.

Fabienne von Fehrn

Fabienne von Fehrn

Prüfer*in: Günter Weber, Wiebke Brendel

Kindergarten Baumhaus

Umnutzung einer ehemaligen Seifenfabrik in einen naturnahen Kindergarten mit offenem Raumkonzept

In einer alten Seifenfabrik entsteht der naturnahe Kindergarten „Baumhaus“ mit einem offenen Raumkonzept. Das Baumhaus ist sowohl ein Ort zum Spielen als auch ein Rückzugsort. Es ist ein Ort, um der Natur nahe zu sein. Im Kindergarten „Baumhaus“ wird deshalb durch Material-, Farb- und Formsprache die Natur ins Haus geholt. Die drei Funktionsbereiche Kommunikation, Ruhe und Bewegung unterteilen das Gebäude und geben den Kindern Orientierung. Gestalterisch orientieren sich die Bereiche dabei an dem Obstbaum-Bestand des Geländes: Feigenbäume, Birnbäume und Apfelbäume.

Miriam Hoppe

Miriam Hoppe

Prüfer*in: Günter Weber, Timo Rieke

Der historische Alte Leipziger Bahnhof in Dresden

Kulturelle Begegnungsstätte

Der alte Leipziger Bahnhof in Dresden war einst der erste Bahnhof der Landeshauptstadt. Heute ist er Begegnungs- und Veranstaltungsraum für Menschen jeglicher Herkunft. Der Künstlervein Blaue Fabrik lebt das Konzept der Integration, während das neue Restaurant Teofilo als Ausbildungsstätte für Menschen mit Migrationshintergrund fungiert. Aus dem Zusammenschluss beider entstehen spannende und vielversprechende Synergieeffekte.

Sarah Teichmann

Sarah Teichmann

Prüfer*in: Patrick Pütz, Günter Weber

HALLE 37

Ein Co-Working-Space mit Bewegung

Die Arbeitswelt befindet sich in einem allgegenwärtigen Wandel, stets auf der Suche nach der passenden Büroform. In einer ehemaligen Produktionshalle, Halle 37, entsteht ein Co-Working-Space, der die Gesundheitsförderung mit einbezieht. Hier werden Informationsaustausch, Begegnung, Selbstbestimmtheit und Flexibilität vereint. Gesundheit, Bewegung, Rückzug, Innovation und Austausch sind die Kernwerte des Konzepts. Verschiedene Arbeitsplatzangebote werden durch ein Bistro und einen Gymnastikraum ergänzt.

Charlotte Emde

Charlotte Emde

Prüfer*in: Günter Weber, Patrick Pütz

Jugendherberge Krafttank

Umnutzungskonzept des Kraftwerks Bille in Hamburg

In einem ehemaligen Fabrikgebäude, der Kohlenhalle des Kraftwerk Bille, entsteht die Jugendherberge „Krafttank“. Diese soll ein jüngeres Publikum ansprechen und den Hamburger Stadtteil Hammerbrook weiter beleben. Die Idee hinter dem neuen Aufbau der Halle ist die Gegensätze zu nutzen, welche im Alltag in Jugendherbergen auftreten. Die Ebenen entwickeln sich in ihrem Aufbau von unten nach oben. Von wenigen Räumen, Offenheit und Kommunikation hin zu einzelnen Zimmern, „Krafttanks“, mehr Geschlossenheit und Ruhe.

Paula Friemuth

Paula Friemuth

Prüfer*in: Günter Weber, Patrick Pütz

Cube Connects – Open Space Office

Büroplanung und Innenarchitektur, Farbdesign und Lighting Design für das Gebäude „UP! Berlin“

Ein wichtiger Aspekt bei der Planung war das Verbinden der einzelnen Bereiche. Dies spiegelt sich in der spannungsvollen und dynamischen Gestaltung mit verschiedenen Ebenen und Blickbeziehungen wieder. Die Offenheit sorgt für ein Gemeinschaftsgefühl in allen Arbeitsprozessen: von zwanglosen Sitzmöglichkeiten zum Austausch bis hin zu Ruhe- und Regenerationsangeboten. Mit Hilfe von Modellen wurde die räumliche Situation genauer analysiert. Die Thesis wurde zusammen mit Melissa Zoe Waller erstellt.

Marco Wenzel

Marco Wenzel

Prüfer*in: Andreas M. Schulz, Josef Strasser

Cube Connects – Open Space Office

Büroplanung und Innenarchitektur, Farbdesign und Lighting Design für das Gebäude „UP! Berlin“

Im Fokus des Open-Space-Konzepts steht die Konnektivität im Raum. Mit Hilfe der Zonen Kommunikation, Regeneration und Konzentration werden auf der ca. 5.000m² großen Etage neue Arbeitswelten erschaffen. Dabei wird durch die offene, aber spannende Gestaltung mittels verschiedener Ebenen und Sichtbeziehungen der Austausch gefördert. Durch den stetigen Wandel von Büros steht der Mensch immer mehr im Vordergrund und so werden das Wohlbefinden und die dementsprechende Produktivität gesteigert. Die Thesis wurde zusammen mit Marco Wenzel erstellt.

Melissa Zoe Waller

Melissa Zoe Waller

Prüfer*in: Josef Strasser, Markus Schlegel

Raum für kreative Zusammenarbeit

Eine Konzeption zur Sichtbarmachung der Dynamik des gelebten Raumes

Um die Wechselwirkungen und Dimensionen des Raumes für kreative Zusammenarbeit darstellen zu können, entstand ein Designtool für den virtuellen Raum. Die Technologie der Virtual Reality stellt ein ähnlich dynamisches Medium dar, um die Vorgänge im gelebten Raum und deren zugrunde liegenden Gesetzmäßigkeiten darstellen und nachvollziehen zu können. Sie erlaubt uns, die Dynamik zwischen den Parametern der Handlungsebene und denen der Raumstruktur unmittelbar zu erfahren und selbst an den Stellschrauben dieser Ebenen zu drehen.

Sandra Holzinger

Sandra Holzinger

Prüfer*in: Patrick Pütz, Meike Weber

VR Rentable Rooms – ein virtuelles Ausstellungskonzept

Der digitale Raum "Loops" als exemplarische Ausarbeitung in VR

Bei dieser Arbeit geht es um virtuelle ­Räume, welche von Firmen auf ihre Bedürfnisse angepasst und temporär für Events, Messen und ähnliche Veranstaltungen genutzt werden können. In einer Art Baukastensystem haben Unternehmen die Wahl zwischen verschiedenen Raumtypen, die anschließend ­modifiziert und mit digitalisierten Produkten gefüllt werden. Die Firmen nutzen einen Konfigurator, um ihre Daten hochzuladen und gewünschte Anpassungen vorzunehmen. "Loops" ist so angelegt, dass die hochgeladenen Daten schnell in den virtuellen Raum integriert werden können.

Jonas Breiholz

Jonas Breiholz

Prüfer*in: Patrick Pütz, Jens Rösing

LUPE – Landwirtschaft, Umwelt, Pflanzen, Entdecken

Eine mobile Ausstellung über Landwirtschaft und Umwelt für Kinder im Grundschulalter

Diese Masterthesis macht auf die Missstände in der Landwirtschaft aufmerksam und vermittelt Kindern die Wichtigkeit einer nachhaltigen Agrikultur. Denn es braucht eine ökologische, nachhaltige und zukunftsorientierte Bewirtschaftung der Nutzflächen, um den Klimawandel nicht noch mehr zu beschleunigen. Daher ist es von großer Bedeutung schon früh junge Menschen mit dieser Thematik in Kontakt zu bringen. In der mobilen Ausstellung „LUPE“ können sich Kinder interaktiv und spielerisch mit pflanzlicher Landwirtschaft auseinandersetzen.

Julie Langfort

Julie Langfort

Prüfer*in: Sabine Foraita, Patrick Pütz

Phoenix Klinik für ästhetische Chirurgie

Umnutzung eines ehemaligen Pflegeheims in eine Klinik für ästhetische Chirurgie

“Wie der Phoenix aus der Asche” ist dieses Gestaltungskonzept ein Refresh für ein Gebäude, das älter als 100 Jahre ist, unter Denkmalschutz steht und zudem mehrere Jahre ungenutzt war. Die neue Gestaltung bedeutet für das Gebäude eine Auferstehung durch eine grundlegende Erneuerung. Einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen und ein neues Selbstwertgefühl zu erhalten, ist ebenfalls das Ziel der Patientinnen und Patienten, die sich in diesem Gebäude aufnehmen lassen – denn es es wurde zu einer Klinik für ästhetische Chirurgie umgewandelt.

Svetlana Kanthak

Svetlana Kanthak

Prüfer*in: Günter Weber, Josef Strasser

Arbeit.Anders.Verstehen.

Ein interaktives Ausstellungsformat über New Work und den strukturellen Wandel der Arbeitswelt

Der strukturelle Wandel unserer Arbeitswelt ist in vollem Gange und daher muss Arbeit neu definiert werden. Um darauf vorbereitet zu sein, sollten alle verstehen, was hinter diesen Entwicklungen steht, und ein Bewusstsein für bevorstehende Veränderungen bilden. Genau so lautet das Ziel des interaktiven Ausstellungsformats „Arbeit.Anders.Verstehen.“. Neben den informativen Inhalten können sich Besucherinnen und Besucher mit New Work und dem Wandel der Arbeitswelt auseinandersetzen, ihn interaktiv erleben und an der Diskussion darüber teilnehmen.

Joshua Walter

Joshua Walter

Prüfer*in: Patrick Pütz, Günter Weber

Lighting Design

Digital Space

Gestaltung und Konzeption eines immersiven Lichtraums zu dem Thema „Das öffentliche Wohnzimmer“

In dieser Installation werden die Grenzen zwischen Öffentlichkeit und Privatheit sowie Realität und Virtualität überwunden. Ganz wie im eigenen Wohnzimmer zu Hause sollen sich hierbei auch in der Stadt mit Leichtigkeit Entspannung und soziale Verbundenheit einstellen. Mit dem Licht des digitalen Bildschirms werden störende visuelle Reize aus dem urbanen Kontext entschärft und in angenehme atmosphärische Eindrücke verwandelt. Die virtuellen Realitäten entführen die Raumnutzenden dabei in die verschiedensten Städte dieser Welt.

Susan Mittelstädt

Susan Mittelstädt

Prüfer*in: Andreas M. Schulz, Paul Schmits

Metallgestaltung

Onismus & Geometria

Gestaltung einer authentischen holistischen Unternehmensidentität des Labels "alvaro-luca ellwart"

Das gleichnamige Label "alvaro-luca ellwart" basiert auf dem Anspruch authentische Schmuckstücke, Objekte und Accessoires mit einer persönlichen Geschichte zu gestalten und zu realisieren. Die Marke steht für geometrisch designten Minimalismus mit akribischen Detaillösungen sowie hohe technisch-handwerkliche Qualität. In ihrem Narrativ verknüpft die Marke eine archetypische Motivik aus Alchemie, heiliger Geometrie und deutscher Romantik mit dem japanischen Konzept des Wabi-Sabi. Insgesamt folgen alle Bestandteile von "alvaro-luca ellwart" einem holistischen Anspruch.

Alvaro-Luca Ellwart

Alvaro-Luca Ellwart

Prüfer*in: Melanie Isverding, Stephanie Rabbe

Zeit, die Leere in mir zu füllen

Die Schönheit der Einsamkeit

Das Mächtigste, was mir bei der Einsamkeit kam, war, dass ich das Gefühl hatte, irgendwo hineinzufallen. Aber allmählich hatte ich meine eigene Art, mit ihr umzugehen, und Einsamkeit wurde eine Zeit, die Leere in mir zu füllen. Einsamkeit hat verschiedene Gesichter. Es hängt von der eigenen Wahl ab, welches Gesicht mir die Einsamkeit zeigt. Meine einsamen Momente drücke ich in Form von Schmuck aus und möchte durch ihn mit Anderen über die ganz eigene Einsamkeit kommunizieren. Denn sie kann dadurch zu einem echt positiven Gefühl werden.

Sujin Kim

Sujin Kim

Prüfer*in: Melanie Isverding, Sham Patwardhan-Joshi

Metal Thinking

Sechs Thesen für gute Metallgestaltung

In dieser Thesis wird ein ganzheitlicher Blick auf das Thema der Metallgestaltung geworfen. Die Ausarbeitung ist zu gleichen Teilen eine designwissenschaftliche Arbeit und eine praktische Umsetzung der erstellten Thesen. Sie ist eine kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und der Gegenwart und gibt einen Einblick auf zukünftige Chancen im angewandten Design.

Simon Haueis

Simon Haueis

Prüfer*in: Melanie Isverding, Stephan Schwingeler

The Beaded Confinement

Glasperlen im Südlichen Afrika

Wie wurden Glasperlen und Fotografie von den Kolonialherren dafür genutzt, ihre Herrschaft über Afrika zu legitimieren? Und wie ist es ihnen gelungen, einen Stereotypen der isiZulu zu erschaffen, der noch bis heute in unseren Köpfen präsent ist? Im Rahmen meiner Bachelorarbeit habe ich eine mit Perlen besetzte Sklavenkette kreiert. Sie symbolisiert das Gewicht und die Zwänge, eine fremde Identität durch wirtschaftlich motivierte äußerer Mächte auferlegt zu bekommen. Unsere Gegenwart ist von der Vergangenheit geprägt. Wir tragen die Geschichte vorheriger Generationen in uns. Und so spüren schwarze Menschen noch bis heute die vom Kolonialismus erschaffenen Vorurteile. Wie kann es gelingen, die Sklavenkette endgültig zu sprengen?

Luisa Kuschel

Luisa Kuschel

Prüfer*in: Prof. Melanie Isverding, Sham Patwardhan-Joshi

Produktdesign

Nach COVID-19

Antibakterielles und antiviral-steriles Produktdesign für die private Gesundheit

Nach der Epidemie werden wir nicht immer Masken tragen, aber unser Hygienebewusstsein wird bestehen bleiben. Um eine gesundheitsfördernde Lebensumgebung und einen gesünderen Lebensstil zu schaffen, habe ich drei Produkte aus verschiedenen Perspektiven entworfen: eine Comicfigur als Seifenspender, eine Sterilisationsbox für Zahnbürsten und einen Smartphone-Sterilisator mit Pomodoro-Technik.

Xiting Gu

Xiting Gu

Prüfer*in: Andreas Schulz, Reiner Schneider

T02

Kleiderablage zum Schutz von Privatsphäre

Sichtbar unsichtbar. Unter diesem Motto lässt sich mithilfe des T02 Kleidung vor äußeren Blicken schützen. Durch seine Gestaltung fungiert das Möbelstück als ein Sichtschutz. Durch eine Rotation des inneren Moduls kann die Kleidung separat voneinander knitterfrei abgelegt und ausgelüftet werden. Seitlich der Ablage können Kleidungsstücke empfindlicherer Stoffe aufgehängt werden. Aus Ahornholz gefertigt, setzt der Entwurf zudem auf Standfestigkeit durch qualitativ hochwertiges Material.

Janice Grimm

Janice Grimm

Prüfer*in: Andreas Schulz, Julia Kuhlenkamp

Taking a shit is business not meditation!

Gesundheitsfördernde Neuinterpretation der Sitztoilette für ein alltägliches und universelles Bedürfnis

Was ist denn da los auf’m Pott? Die in den Industrienationen vorherrschende Sitzhaltung auf unseren Toiletten ist mitverantwortlich für weitverbreitete Darmerkrankungen und Beschwerden im Verdauungstrakt. Über 70% aller Erwachsenen leiden zuweilen an unangenehmen Begleiterscheinungen. Grund hierfür ist die aufrechte Körperhaltung, die es dem Darmausgang nicht ermöglicht sich vollständig zu öffnen. In dieser Thesis (Gruppenarbeit mit Tim Jari Funke) werden eine Gesamtlösung sowie zwei adaptive Produkte vorgestellt, die sich der natürlichen Hockhaltung annähern. Das ergibt drei Wege zu einem gesunden Darm.

Mathis Engelhardt

Mathis Engelhardt

Prüfer*in: Andreas Schulz, Matthias Ries

NAJA²

Entwicklung eines auf 3D Druck basierenden Handmoduls

Der höchste Bedarf an Prothesen besteht in Ländern mit geringem Einkommen. Zugleich ist dort die Prothesenversorgung mangelhaft. Personen mit einer Armamputation bietet das hier entwickelte Greifmodul eine einfach bedienbare Unterstützung im Alltag. Mit dem Hauptaugenmerk auf ländliche Gegenden in Kolumbien stellt dieses Produkt vor allem eine auf den Zielmarkt abgestimmte kostengünstige Möglichkeit dar. Das Modul ist speziell entwickelt worden für die Steuerung von Zweirädern und im Umgang mit Werkzeugen in der Landwirtschaft.

Viktoria  Weber

Viktoria Weber

Prüfer*in: Andreas Schulz, Matthias Ries

Taking a shit is business not meditation!

Gesundheitsfördernde Neuinterpretation der Sitztoilette für ein alltägliches und universelles Bedürfnis

Was ist denn da los auf’m Pott? Die in den Industrienationen vorherrschende Sitzhaltung auf unseren Toiletten ist mitverantwortlich für weitverbreitete Darmerkrankungen und Beschwerden im Verdauungstrakt. Über 70% aller Erwachsenen leiden zuweilen an unangenehmen Begleiterscheinungen. Grund hierfür ist die aufrechte Körperhaltung, die es dem Darmausgang nicht ermöglicht sich vollständig zu öffnen. In dieser Thesis (Gruppenarbeit mit Mathis Engelhardt) werden eine Gesamtlösung sowie zwei adaptive Produkte vorgestellt, die sich der natürlichen Hockhaltung annähern. Das ergibt drei Wege zu einem gesunden Darm.

Tim Jari Funke

Tim Jari Funke

Prüfer*in: Andreas Schulz, Matthias Ries

E-Mountainbike

Entwurf für ein E-Fullsuspensionbike für CUBE Bikes

Im Rahmen der Thesis habe ich mich mit einem konkreten Entwurf für CUBE Bikes zu einem neuartigen E-Fullsuspensionbike befasst. Dafür habe ich die Recherche-, Design-, CAD- und Modellbauphasen in der Firma durchlaufen. Genaue Produktabbildungen und ausführlichere Informationen zum Entwurf dürfen bis zur Markteinführung nicht veröffentlicht werden.

Johannes Hermanns

Johannes Hermanns

Prüfer*in: Andreas Schulz, Reiner Schneider

Blattwerk

Ein Vermarktungskonzept für Möbel aus Windkraftrotorblättern

Die Windkraft steht vor zwei großen Herausforderungen: Zum einen sorgen ausgemusterte Rotorblätter für eine Menge Schrott, der schwierig zu recyceln ist. Zum anderen wird gegen neue Windparks häufig durch Anwohnende geklagt, schon bevor die Bauarbeiten überhaupt begonnen haben. "Blattwerk" ist ein Start-up, das sich beider Probleme annimmt: Die Rotorblätter werden zu Stadtmöbeln aufbereitet und dienen damit als Verbindungs- und Identifikationspunkt für Bürgerinnen und Bürger. Außerdem sorgt eine Imagekampagne für die Darstellung der zahlreichen Vorteile von Windkraft.

Thyll Niebergall

Thyll Niebergall

Prüfer*in: Sabine Foraita, Matthias Ries

loop

Sitzmöbel mit Sitzschalen aus Textilbeton

Die meisten Menschen denken bei Betonmöbel an schwere, klobige, raue und eckige Outdoormöbel. Doch Beton kann heute viel mehr als das. Mit loop wurde der Versuch unternommen, das komplette Gegenteil zu erschaffen. loop zeichnet sich durch sehr dünne, glatte und runde Betonsitzflächen aus, die dafür sorgen, dass diese Möbelstücke plötzlich leicht und zerbrechlich erscheinen. In Verbindung mit einem Metallgestell wirkt loop wie ein normales Sitzmöbel für den Innenbereich, welches dennoch die typische Eleganz von Beton behält.

Michael Thomas Goebel

Michael Thomas Goebel

Prüfer*in: Jan Obornik, Hartwig Gerbracht

Dimora

Umwandlung einer negativen Objekt-Mensch-Beziehung am Beispiel eines Wäscheständers

Es gibt Gegenstände, die schnell zu Lieblingsobjekten werden und solche, zu denen wir eher eine negative Bindung haben. Der Wäscheständer ist ein Objekt, welches selten wertgeschätzt wird. Dabei steht er durchschnittlich drei Tage die Woche in der Wohnung rum. Durch gezielte emotionale Gestaltung wurde ein Wäscheständer konstruiert, welcher als Möbelstück nun Teil der Wohnung wird und so aus der Verbannung zum Vorschein tritt. Durch eine Kleiderstange und Ablagemöglichkeiten für getragene Kleidung, erlangt er seine dauerhafte Daseinsberechtigung.

Mia-Marie Henze

Mia-Marie Henze

Prüfer*in: Andreas Schulz, Matthias Ries

Change your 1/n & change the world!

Modulare Kleidung basierend auf einem Geschäftsmodell eines eigenen nachhaltigen Fashion-Labels

Umweltfragen werden immer dringender und das Bewusstsein der Menschen für sie wächst. Es handelt sich um einen Trend, der nun ernsthaft auf Umweltprobleme im Modebereich reagiert. 1/n bietet nicht nur ein Hemd, dessen Kragen ausgetauscht werden kann. Vielmehr sind auch jene Bereiche des Hemdes, die gewöhnlich als erstes schmutzig oder beschädigt werden, auswechselbar. Von da aus wurde das Sortiment um Hosen erweitert.

Soyoung Park

Soyoung Park

Prüfer*in: Matthias Ries, Holger Fricke

da tudo.

Ein experimenteller Materialresearch mit dem Ziel neue Erfahrungen zu sammeln und zu teilen

In interdisziplinären Teams liegt der größte Erkenntnisgewinn. In der Gestaltung und Kunst können wir neue Methoden der Forschung entwickeln, in denen mehr das Suchen als das Beweisen einer These im Fokus steht. Practice based Research als Methode für das Experimentieren und Begreifen sowie die Entwicklung neuer Materialien und Anwendungen sind neue Aufgaben für Gestalterinnen und Gestalter und als Biodesign ein neuer Teilbereich des Produktdesigns. Da tudo – das ist alles; alles gut.

Verena Witthuhn

Verena Witthuhn

Prüfer*in: Matthias Ries, Andreas Schulz

STICKLOCK

Innovative Fahrradsicherung im urbanen Raum

Das Produkt STICKLOCK ist ein smartes Fahrradschloss. Es besteht aus zwei Komponenten, die wie bei einem Bügelschloss zusammengesteckt werden. Der Bügel des Schlosses befindet sich allerdings als Anschließmöglichkeit bereits in der Stadt an bestimmten, dafür vorgesehenen Orten. Dies hat den Vorteil, dass nur der mobile Teil, das Gehäuse, transportiert werden muss.

Joana Franke

Joana Franke

Prüfer*in: Andreas Schulz, Matthias Ries

BEERTERIAL

Bierproduktionsabfälle als nachhaltiger Rohstoff im Produktdesign

Diverse Biomaterialien ersetzen bereits jene aus fossilen Rohstoffen. Sie unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung, sind recycelt oder kompostierbar, werden aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen oder aus Abfallprodukten hergestellt. Diese Thesis befasst sich mit Bierproduktionsresten als ein weitestgehend ungenutztes Rohmaterial im Bereich Produktdesign, aus dem in Kombination mit einem natürlichen Bindemittel ein neues biologisch abbaubares Material hergestellt werden kann. Als Anwendungsbeispiel der gesammelten Erkenntnisse dient ein Beistelltisch.

Nisan Caglayan

Nisan Caglayan

Prüfer*in: Andreas Schulz, Matthias Ries

Ländliche Kultur und kreatives Produkt

Eine Forschung über Maßnahmen und Methoden für Produktdesign der Ländlichen Kultur

Der Name dieser Produktlinie ist YOUCUN und sie besteht aus zwei Produkten. Die erste ist eine Steinmühle mit Filterfunktion zum Mahlen von Sojabohnen. Die zweite ist ein 2-in-1-Behälter, der dazu dient, Lebensmittel in Form zu pressen. In einer Studie zu Wencun (China) wurde das kulturelle Erbe des Dorfes untersucht. Mittels der Kombination aus Forschungs- und Designwerkzeugen (wie Marktumfrage, Besucherbefragung, Experteninterview, Produktdesignmethode und Farbdesignmethode) und mit dem Wissen über die Kultur Wencuns ist YOUCUN entstanden.

Yuqi Shen

Yuqi Shen

Prüfer*in: Andreas Schulz, Timo Rieke

Modularis

Miniaturenupgrade und -individualisierung

In Tabletop-Rollenspielen erleben Spielerinnen und Spieler ebenso wie Spielleiterinnen und Spielleiter gemeinsame Abenteuer. Die Spielerinnen und Spieler schlüpfen in die Rolle fiktiver Charaktere. Gerade die Charakterentwicklung ist von großer Bedeutung. Sie erlernen neue Fähigkeiten und erhalten neue Ausrüstung. Dieses findet aktuell nur auf dem Papier statt und die Miniaturen, die die Charaktere verkörpern, bleiben unverändert. Diese Problematik wurde in dieser Arbeit gelöst und ein modulares Figurensystem entwickelt. Miniaturen können nun individuell gestaltet und ausgerüstet werden.

Maximilian Müller

Maximilian Müller

Prüfer*in: Matthias Ries, Andreas Schulz

Modular System (Eisenholz)

Ordnung und Organisation in der Küche

Dieses Modular System ist eine Kombination aus Schneide- und Regalbrett. Es ist ein Organisationstool, das die wichtigsten Küchenhelfer an einem festen Platz bereithält. Damit nach dem Kochen alles schnell aufgeräumt ist, kann das Schneidebrett als Abdeckung für die dahinter hängenden Küchenutensilien genutzt werden.

Philipp Jauss

Philipp Jauss

Prüfer*in: Andreas Schulz, Reiner Schneider