Advertising Design

It's ok to not be ok

Eine crossmediale Kampagne gegen die Stigmatisierung psychischer Krankheiten

„Depression? Machst du bei diesem Trend mit?“, „Mach‘ doch mal Urlaub. Danach gehts dir besser!“. Sprüche, die psychisch Erkrankte oft zuhören bekommen. 18 Millionen Betroffene in Deutschland leiden darunter, aber nicht allein sie sind davon betroffen. Familie, Freund*innen etc. tragen einen Teil der Bürde, wissen es oft nicht einmal oder begegnen Betroffenen mit Ablehnung und Unverständnis. It‘s ok to not be ok ist ein Podcast, welcher mittels einer crossmedialen Kampagne gegen die Stigmatisierung vorgehen und zum Aufklärungsprozess beitragen will.

Lea Bellmann

Lea Bellmann

Prüfer*in: Mathias Rebmann, Katharina Lemke

Warum Männer keine Gefühle zeigen und Frauen nur kochen

Eine Kampagne zur Verdeutlichung der Geschlechterrollen in der Werbung

Oftmals werden Geschlechterrollen aufgegriffen, um damit zu werben. Meine Kampagne überträgt diese Klischees in die Realität, um auf das Thema aufmerksam zu machen: Im Mittelpunkt steht eine Aktion im Baumarkt, bei der die Kund*innen nach Geschlecht aufgeteilt werden und nur vorgegebene Abteilungen betreten dürfen: Frauen müssen in die Deko- und Küchenabteilung, Männer hingegen zum Werkzeug und zu den Baustoffen. Diese Aktion sowie Plakate und Social Media-Posts sollen einen Shitstorm auslösen, um im Anschluss für das Thema zu sensibilisieren.

Vanessa Otawa

Vanessa Otawa

Prüfer*in: Barbara Kotte, Sebastian Frese

Die HeXer Tour 2021

Eine crossmediale Kampagne für den Künstler HeXer

Ziel meiner Arbeit war es, dem Künstler HeXer mehr Aufmerksamkeit zu geben, indem eine Sommer-Tour durch verschiedene Städte sowie eine Social Media Kampagne geplant wurde. Des Weiteren wurde zu seiner neuen EP eine Sonder-Edition als Premium-Box gestaltet. Der Künstler HeXer rappt nicht über die alltäglichen Dinge, die im Rap so erfolgreich sind. Er stellt sich klar gegen homophobe und sexistische Texte und spricht auf weniger präsente politische Themen an.

Ralf Hempel

Ralf Hempel

Prüfer*in: Mathias Rebmann, Sebastian Frese

OUTDOOR STARTS IN FRONT OF YOUR DOOR

Eine alltagsnahe Kampagne für die Outdoormarke VAUDE

Outdoormarken werben mit großen Abenteuern auf den höchsten Bergen. Wichtig ist jedoch, nachhaltig und achtsam draußen unterwegs zu sein. Outdoor startet an der frischen Luft, unter freiem Himmel, mit dem ersten Schritt unmittelbar vor jede Tür. Vorteil: Viele (Mikro-)Abenteuer warten schon und Bewegung stärkt die Gesundheit. Die VAUDE Kampagne soll Nutzer*innen motivieren, die eigene Umgebung zu entdecken – stets ausgerüstet mit funktioneller Outdoorausrüstung und -bekleidung, um für alles und auf jedes Wetter vorbereitet zu sein. Los geht‘s!

Louisa Meller

Louisa Meller

Prüfer*in: Barbara Kotte, Mathias Rebmann

Carsharing – das Autofahren mit echtem Freiheitsgefühl

360° Werbekampagne für den Carsharing Anbieter Muve

Carsharing hat das große Potenzial, unsere Mobilität nachhaltig zu verändern. Aktuell sind aber nur rund 7 % der deutschen Autofahrenden für das Carsharing registriert. Ziel dieser Arbeit war die Erstellung einer 360°-Werbekampagne für den fiktiven Carsharing Anbieter Muve. Vom Branding einer Out of Home- Plakatkampagne über Social Media bis hin zu Funkspots, Innovationen und Sonderideen zeigt Muve, wie sie das Carsharing neu denken. Egal ob in der Stadt oder auf dem Land, Muve macht mobil.

Jan Blöß

Jan Blöß

Prüfer*in: Barbara Kotte, Sebastian Frese

Übersehen

Eine inklusive Social-Media-Kampagne für mehr Sichtbarkeit sehbehinderter und blinder Menschen

Sehbehinderte und blinde Menschen nutzen auch Social Media – nur nicht ohne Barrieren. Diese Kampagne sensibilisiert auf verschiedenen Social Media-Plattformen und zeigt, wie Inhalte inklusiver gestaltet werden können. Begleitend dazu gibt es auch Offline-Maßnahmen wie Plakate.

Katharina-Sara Lifke

Katharina-Sara Lifke

Prüfer*in: Barbara Kotte, Sabine Foraita

Wiedersprechen

Wie kann man den negativen Aspekten der Kommunikation in sozialen Netzwerken entgegenwirken, um einen konstruktiven Diskurs zu ermöglichen?

Social Bots sind Algorithmen, die dazu dienen, als Menschen getarnt auf Social Media Plattformen Fake News zu verbreiten, Diskurse zu polarisieren oder Meinungen zu beeinflussen. Um ihnen entgegenzuwirken, wurde der erste Social Bot entwickelt, der über Social Bots aufklärt: The Social Social Bot. Eine Awarenesskampagne zeigt die Gefahren anhand einer Personifizierung eines Social Bots („Er“) auf. Im Anschluss leistet der Social Social Bot Aufklärungsarbeit. Er verbreitet Content, kommentiert in Diskussionen und steht den Menschen für Fragen zur Verfügung.

Jakob Willenbrock

Jakob Willenbrock

Prüfer*in: Barbara Kotte, Mathias Rebmann

sieh es mal so

Entwicklung einer Handlungsorientierung für den Umgang mit Angst in der modernen Kreativbranche

Jede*r vierte Kreative leidet unter starken Ängsten. Dieser erschreckenden Zahl stellt sich die Marke sieh es mal so entgegen, indem sie eine wichtige Eigenschaft von Angst in den Fokus rückt. Angst ist oft eine Frage der Ansicht. Denn durch eine veränderte Kognition neigen Angstbetroffene dazu sich selbst und ihre Umwelt schlechter einzuschätzen als sie eigentlich ist. sieh es mal so ruft dazu auf die eigene Wahrnehmung zu überprüfen und bietet, entlang des Kreativprozesses, wichtige Medien zum Verständnis und zur Linderung von Angst.

Niklas Magerkord

Niklas Magerkord

Prüfer*in: Barbara Kotte, Stephan Schwingeler

fiuni. Dein Netzwerk für finanzielle Bildung.

Konzept eines inklusiven Finanzbildungsangebots für Menschen in Ausbildungskontexten

Noch heute gibt es weltweit eine extreme finanzielle Ungleichheit und Benachteiligung auf Grund von Geschlecht. Auch in Deutschland sind es vor allem Frauen und Personen anderer marginalisierter Geschlechter, die unter Armut und fehlender finanzieller Bildung leiden. Mit fiuni ist das Konzept für einen basisdemokratischen Verein entstanden, der unabhängige und kostenlose Finanzbildung auf Augenhöhe ermöglicht und unter den Mitgliedern ein deutschlandweites Netzwerk für Austausch, gegenseitige Unterstützung und Empowerment schafft.

Janine Rehn

Janine Rehn

Prüfer*in: Barbara Kotte, Tatjana Rabe

Dein Feind trotz Helfer

Eine Awareness-Kampagne für die Polizei

Die Respektlosigkeit und Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und -beamte ist nachweisbar gestiegen. Oft werden Übergriffe auf die Polizei von Außenstehenden anders bewertet, da das Tragen einer Polizeiuniform einen Angriff schon fast zu rechtfertigen scheint. In dieser Kampagne wird über Angriffe auf Polizeibeamtinnen und -beamte des Einsatz- und Streifendienstes berichtet, ohne ihre Berufsbezeichnung zu nennen. Der Appell lautet: Zeig Einsatz für Einsatzkräfte!

Carolin Römer

Carolin Römer

Prüfer*in: Mathias Rebmann, Barbara Kotte

Branding Design

Lackhelden

Konzeption eines Corporate und Packaging Design für umweltschonende Farblacke

Lackhelden ist eine neue Produktmarke für umweltschonende Farblacke auf Wasserbasis. Das Branding Design ist auf die Do-It-Yourself-Zielgruppe abgestimmt und spricht vor allem junge Menschen mit hohem Umweltbewusstsein an. Mit der Erhaltung eines alten Möbelstückes einen heldenhaften Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten, ist die motivierende Botschaft an die Kundinnen und Kunden. Je nach Dosengröße ist die Illustration eines kleineren oder größeren Schrankes zu sehen, die zur Orientierung für die passende Lackmenge dient.

Hanna Jansing

Hanna Jansing

Prüfer*in: Dominika Hasse, Paul Kunofski

Aha! Gute Hautpflege endlich verstehen

Branding Design mit Aufklärungspotenzial – Wissen, was unsere Haut braucht

Was braucht meine Haut wirklich? Woher weiß ich, welches Produkt wirklich gut ist? Sollte ich bestimmte Inhaltsstoffe wirklich meiden? Sich bewusst für ein Produkt zu entscheiden könnte einfacher sein, wenn mehr Wissen über gute Hautpflege und verständliche Inhaltsstoffe verbreitet wäre. Die Marke skin2skin“ möchte vor allem Frauen mehr Selbstvertrauen im Umgang mit Inhaltsstoffen schenken und spricht offen und ehrlich über Fakten und Mythen; gibt Tipps und zeigt, dass bewusste Hautpflege vieles bewegen und verändern kann.

Konstanzia-Cäcilia Rischow

Konstanzia-Cäcilia Rischow

Prüfer*in: Nicole Simon, Barbara Kotte

choclue

Gestaltung einer fairen Schokolade gegen Kindersklaverei

Kakao ist der Hauptbestandteil unserer beliebtesten Süßigkeit: Schokolade. Führende Anbauländer des Kakaos sind Ghana und die Elfenbeinküste. Dort werden tagtäglich über zwei Millionen Kinder ausgebeutet. Dass Kindersklaverei heute noch Alltag ist, ist den Wenigsten bewusst. Choclue möchte auf das Problem aufmerksam machen, aufklären und setzt sich zudem für die Förderung der Bildung dieser Kinder ein.

Setareh Egbali

Setareh Egbali

Prüfer*in: Mathias Rebmann, Sebastian Frese

coverthek

Gestaltungskonzept für die moderne Covergestaltung

Beim Kauf der Bücher der coverthek soll es möglich sein, per QR-Code einen eigenen Coverumschlag zu wählen. Durch eine Druckmaschine im Markt wird die Möglichkeit gegeben den Umschlag den eigenen Wünschen anzupassen und schließlich vor Ort drucken zu lassen. Somit kann man in wenigen Schritten ein eigens ausgesuchtes Cover in den Händen halten.

Alicia Wolpers

Alicia Wolpers

Prüfer*in: Dominika Hasse, Tatjana Rabe

tierheimelig

Entwicklung eines Konzepts zur Information und Vermittlung von Tieren aus Tierheimen auf bundesweiter Ebene

Rund 350.000 Tiere landen jährlich in den Tierheimen Deutschlands. Grund dafür ist oft die Überforderung der Besitzer*innen. Um dies zu verhindern, habe ich eine App geschaffen, auf der nicht nur bundesweit Tiere aus den Tierheimen vermittelt werden, sondern die auch aufklärt und Hilfestellung leisten möchte. Gewährleistet wird dies durch ein eigens entwickeltes Corporate Design und verschiedene Werbemaßnahmen, sowie dazu passende Merchandise-Produkte.

Sina Grust

Sina Grust

Prüfer*in: Roman Bittner, Dominika Hasse

Feuerwehr Hannover

Corporate Design und Kampagne 

In der Arbeit ist ein ganzheitliches Kommunikationskonzept für die Feuerwehr Hannover entstanden. Angefangen mit einem Corporate Design und einer Landingpage bis hin zu einer Werbekampagne mit einer Kampagnenaktion. Die neue Kommunikation zielt darauf ab, die Feuerwehr Hannover für potenzielle Bewerber*innen attraktiver und interessanter zu gestalten. Dafür wurde die aktuelle Kommunikation analysiert und grundlegend überarbeitet.

Ansgar Alber

Ansgar Alber

Prüfer*in: Mathias Rebmann, Dominika Hasse

Digital Environments

timeskip - zeitenwandel

Dramaturgische Inszenierung von historischem Filmmaterial in Augmented Reality

Das Smartphone verwandelt sich in eine Zeitmaschine für eine außergewöhnliche Reise durch die Geschichte(n) Hannovers. Historisches Filmmaterial wird mit Augmented Reality und inszenierten Szenen wieder lebendig und zugänglich gemacht. Die Zeitreiseführerin leitet durch einen immersiven Stadtrundgang und trifft dabei auf historische Figuren, die einen persönlichen Einblick in ihre Zeit geben. So wird regionalgeschichtliches Filmmaterial wieder erlebbar und zugänglich.

Alexandra Lea Portele

Alexandra Lea Portele

Prüfer*in: Christian Mahler, Stephan Schwingeler

ZWEI WELTEN – Smarte Architektur-Reisemagazine

Individuelle Reiseplanung im Zusammenspiel von Magazin und Smartphone

Das Beste aus beiden Welten: Bequem auf dem Sofa mit dem Magazin auf die bevorstehende Reise vorbereiten und unterwegs die App nutzen. Dieses Reisemagazin fokussiert sich auf architektonische Sehenswürdigkeiten. Die App ermöglicht eine individuelle Planung des Aufenthalts, in Interaktion mit dem Magazin und der Stadtkarte. Alle Informationen werden im Smartphone gespeichert. Die schweren Reiseführer können zu Hause bleiben!

Sarah Lewonig

Sarah Lewonig

Prüfer*in: Stefan Wölwer, Alessio Leonardi

Charakterstudie in Bezug auf Videospiele

Innerhalb der Thesis wurde sich als Aufgabe gesetzt, mit entsprechender Soft- und Hardware drei humanoide 3D-Charaktere innerhalb eines Horror-Settings zu verwirklichen. Angesichts des Auftreten des Uncanny Valleys mussten dabei Grafikstil und Abstraktionsgrad so gewählt werden, damit dies größtmöglich vermindert werden konnte. Darüber hinaus wurden mit Hilfe einer Virtual-Reality-Ausrüstung und eines iPhones mit Tiefenkamera Motion-Capture-Aufnahmen erstellt, um die digitalen humanoiden Menschen entsprechend zu animieren.

Jesaja  Mayer

Jesaja Mayer

Prüfer*in: Stephan Schwingeler, Lars Mohrmann

Beyond Hyrule

Das Rollenspielbuch zu The Legend of Zelda

Beyond Hyrule ist ein Rollenspiel, welches die Spieler*innen auf eine völlig neue Art in die Welt von The Legend of Zelda eintauchen lässt. Ihnen sind keine Grenzen gesetzt, das Königreich Hyrule und weitere Länder darum herum frei zu erkunden, ihre eigene Geschichte zu schreiben und selbst zu einer Legende zu werden. Das Buch beinhaltet ein einsteigerfreundliches Pen and Paper-Rollenspielsystem und eine kurze Kampagne, in der die Spieler*innen die fantasievoll gestaltete Welt und ihre kunterbunten Charaktere kennenlernen können.

Lucius Märtner

Lucius Märtner

Prüfer*in: Christian Mahler, Tanja Feldmann

Darujhistan

Concept Art einer Fantasy Stadt für ein digitales Rollenspiel

Das große Handelszentrum Darujhistan, die Stadt des blauen Feuers, bildet einen Leuchtturm in der von Kriegen gebeutelten Welt der Buchreihe Das Spiel der Götter. Thema der Thesis ist es, die grundlegende visuelle Gestaltung der Stadt für ein Rollenspiel, sowie dessen Handlung zu konzipieren. Die Gestaltung, die in Form von Concept Art erfolgte, richtet sich dabei nach den Beschreibungen im Buch Die Gärten des Mondes und ist auf die Anforderungen an Räume im digitalen Rollenspiel angepasst.

Julia Stumpe

Julia Stumpe

Prüfer*in: Christian Mahler, Stephan Schwingeler

Who cares?

Ein prototypisches Service Design Konzept zur Reduktion der Belastung von pflegenden Angehörigen in der häuslichen Pflege

In Deutschland werden 3,3 Millionen Pflegebedürftige zu Hause durch ihre Angehörigen gepflegt. Damit leisten pflegende Angehörige einen großen Beitrag für unsere Gesellschaft. Doch häufig erfahren sie dabei wenig Wahrnehmung und Unterstützung. Who Cares? liefert durch die digitale Vernetzung aller Beteiligten an der Pflege einen digitalen Lösungsansatz zur Entlastung pflegender Angehöriger.

Laura Klemm

Laura Klemm

Prüfer*in: Stefan Wölwer, Holger Fricke

ZEIG DEINE EMOTIONEN

Entwicklung eines interaktiven Emotionssystems für die Virtual Reality Anwendung des Forschungsprojekts ViTAWiN

In digitalen Räumen verlieren wir nicht nur unsere Verkörperung aus der Realität, sondern auch im Alltag erlernte Abläufe zur Vermittlung nonverbaler Kommunikation. In Kooperation mit dem Forschungsprojekt ViTAWiN der Hochschule Hannover bietet ZEIG DEINE EMOTIONEN eine Möglichkeit, Emotionen und Absichten in Virtual Reality erfolgreich zu vermitteln. Lösungsansätze aus dem Gamedesign unterstützen bei der Konzeption und Entwicklung eines kollaborativen VR-Prototypen für zwei Anwender*innen im Zusammenhang eines Serious Games.

Madeline Ebeling

Madeline Ebeling

Prüfer*in: Stephan Schwingeler, Jonas Schild

Einbettung von Kulturen in UX Design

Kohäsion von zwei unterschiedlichen kulturellen Werten

Das Aufeinanderprallen kultureller Werte ist eine immerwährende Herausforderung, die es zu lösen gilt, während die Menschheit mit Riesenschritten in die Ära der Globalisierung geht. Diese Arbeit verwendet Research durch Design, um einen kulturübergreifenden Ansatz für UX Design zu beschreiben. Ein neuer Diamond-Prozess wird durch eine experimentelle Arbeit mit Teilnehmern aus zwei Kulturen vorgestellt. Als Ergebnis präsentiert die Arbeit eine neue Richtung, wie Designer*innen vielversprechende Resultate mit kulturübergreifendem Design erzielen können.

Sanghee Park

Sanghee Park

Prüfer*in: Stefan Wölwer, Shaohua Pan

Farbdesign

Raum in Farbe

Farb- und Materialzyklen von 2010 bis 2020

Diese Arbeit befasst sich mit Farb- und Materialzyklen, die deutsch-europäische Wohnräume von 2010 bis 2020 beeinflusst haben. Über 20.000 Bilddaten wurden betrachtet, ausgewertet und in einer Zyklengrafik zusammengefasst. Zugleich fand ein Abgleich zwischen zukunftsorientierten und allgemeingültigeren Bilddaten statt. Prägnante Farbphasen sind herausgearbeitet und exemplarisch anhand abstrakter Raumgrafiken visualisiert. Es entstand das Konzept zu einer interaktiven Grafik, die der/dem Betrachtenden komplexe Zusammenhänge zugänglicher machen soll.

Lotte Luise Bak

Lotte Luise Bak

Prüfer*in: Markus Schlegel, Beate Breitenstein

Iridescent Forms

Ein Farb-,Material- und Form-Konzept für irisierende Farben

Das Naturphänomen der irisierenden Farben weckte schon immer das Interesse der Menschen. Resultierend aus dieser Faszination versuchte der Mensch schon immer, dieses Phänomen in die Gestaltung zu implementieren. In dieser Thesis wurden drei aktuelle Gestaltungsvorschläge erstellt und passende Anwendungsbereiche entwickelt. Durch die künstlerische Anwendung in der Praxis mit Hilfe von Farbe, Form und Materialien können Alleinstellungsmerkmale und eine individuelle Note erzeugt werden, um die Aufmerksamkeit der Betrachtenden auf sich zu ziehen.

Jelcia Papies

Jelcia Papies

Prüfer*in: Timo Rieke, Martin Brandes

Gestaltung

Collage Digital

Abschlussausstellung des Sommersemesters 21

Im dritten Semester in Folge erfindet die Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim ihre Abschlussausstellung „Collage“ neu. Diesmal verwandelt sich der Campus Weinberg für zwei Wochen zum Ausstellungsraum. Begleiterin der rund 100 Projekte aus den Abschlussjahrgängen der Studiengänge Gestaltung von Bachelor und Master ist eine Webseite, die alle Arbeiten zusammen fasst. Zu sehen sind Antworten und Angebote für zukünftige Herausforderungen mit Design, Technik und Forschung.



I like to move it

Die Erinnerung an Livemusik in körperbezogenen Objekten

Die Füße kleben am Boden, Menschen stehen dicht gedrängt in einem dunkel werdenden Raum, der erste Ton beginnt. Livekonzerte, wie sie bis zum Frühjahr 2020 stattfanden, sind so derzeit nicht möglich. Es gibt Ton- und Bildaufnahmen, manchmal auch Liveübertragungen, aber wirklich nach Konzert fühlt es sich nicht an. Das Thema meiner Masterthesis ist die Erinnerung an Livemusik und die mit ihr einhergehende Atmosphäre. Dabei habe ich erforscht, wie sich die vergangenen, flüchtigen Momente in körperbezogene Objekte übersetzen lassen können.

Cathleen Kämpfe

Cathleen Kämpfe

Prüfer*in: Melanie Isverding, Benedikt Fischer

Social-Media-Cinema

Mit Postings zum Film

Mit dem Kurzfilm Cringe in der Bio beginnt eine Entdeckungsreise durch die Social-Media-App TikTok. Die Nutzenden bestimmen dabei die Abfolge der Handlung. Die vier Charaktere manipulieren auf ihren Accounts die Geschehnisse und färben damit die Wirkung des Plots. Mit alltäglichen Medien wie dem Smartphone produziert, kann der Film Intimität vermitteln und Identifikation auslösen. Die Story eines Paares, das mit Sexlivestreams und Social Media seinen Lebensunterhalt verdient, knüpft an dieses intime Potenzial an.

Leon Heitmann

Leon Heitmann

Prüfer*in: Christian Mahler, Stephan Schwingeler

Print Reloaded

Welchen Anforderungen müssen Corporate Publishing Print Magazine in Zukunft gerecht werden?

Print Reloaded beschäftigt sich mit der Repositionierung des Corporate Publishing Print Magazins als Marketinginstrument im B2C-Bereich, um sowohl für Unternehmen im Rahmen ihrer Marketingstrategie als auch für Endverbrauchende an Attraktivität zu gewinnen. Die Arbeit ist auf der Suche nach Lösungen und nicht nach Kompromissen, um das Corporate Publishing Magazin effizient zu gestalten, mit Emotionen und relevanten Inhalten zu füllen und den Gebrauch wertvoll zu machen.

Chiara Novak

Chiara Novak

Prüfer*in: Stephan Schwingeler, Dominika Hasse

zunderfunk

Eine wertegeleitete Organisation als Treiber für gesellschaftlichen Wandel

Klimawandel, Ungleichheit, Entfremdung, Ausbeutung und Umweltzerstörung. Führt der Kurs den wir als Gesellschaft eingeschlagen haben in Richtung einer lebenswerten Zukunft? Soviel ist klar: Ein Umdenken und Handeln ist zwingend notwendig. zunderfunk stellt keinen Lösungsansatz dar, sondern einen Annäherungsversuch. Als eine wertegeleitete Organisation soll sie sich sowohl durch ihre internen Strukturen als auch durch ihr äußeres Wirken an zukunftsfähige Werte und eine lebenswerte Zukunft annähern. Erfahre mehr auf: www.zunderfunk.com

Filip Hillmann Goncalves

Filip Hillmann Goncalves

Prüfer*in: Sabine Foraita, Adrian Sina Vollmer

Buba

Die persönliche Reisebegleitung für den Nahverkehr

Buba ist eine mobile Reisebegleitung, die ältere Nahverkehrsnutzende während der ganzen ÖPNV-Reisekette auf intuitive Weise unterstützt, ohne dass diese ihre Selbstständigkeit einschränken müssen. Sie schenkt während der Reise Orientierung, klärt über aktuelle Informationen auf und kann jederzeit persönlich mittels Sprache auf Rückfragen und Unsicherheiten eingehen. Buba sorgt dafür, dass ältere Menschen bei der Nutzung des ÖPNVs nicht auf sich allein gestellt sind, und somit länger aktiv mobil bleiben können.

Lina Kröncke

Lina Kröncke

Prüfer*in: Michael Helmbrecht, Andreas Schulz

Herstory

Zur Unsichtbarkeit und Sichtbarmachung von Produktdesignerinnen

Ein kleines Spiel: Welche dieser Frauen kennst du? Margarete Jahny, Wera Meyer-Waldeck, Trude Petri, Christa Petroff-Bohne, Lucie Rie, Helene Rother, Margarethe Schütte-Lihotzky, Gunta Stölzl. All diese Frauen waren oder sind Produktdesignerinnen. Herstory hat sich mit diesen Frauen auseinandergesetzt und versucht zu verstehen, warum so viele von ihnen bis heute unsichtbar sind und in der Lehre nicht auftauchen. Mit einem Kartenset und einem Memoryspiel wird dieser Unsichtbarkeit spielerisch entgegengewirkt.

Esther von Kiedrowski

Esther von Kiedrowski

Prüfer*in: Sabine Foraita, Ellen Ropeter

Die formende Beziehung zwischen Mensch und Objekt

Über Wahrnehmungen, Begegnungen und Bedeutungsebenen zu Gefäßkörpern

Materielle Objekte und ihre Beziehung zum Menschen stellen einen wesentlichen Aspekt zum Verständnis einer Kultur und Gesellschaft dar. Wie wird ein Objekt wahrgenommen? Welche darin enthaltenen Möglichkeiten werden erkannt? Anhand von Gefäßen findet eine Auseinandersetzung mit diesen Fragen statt. Design ist als ein Bestandteil der gestalterischen Kultur und der gesamtkulturellen Entwicklung anzusehen. Auf die Lesbarkeit eines Objekts können Designende direkten Einfluss nehmen und somit eine Mensch-Objekt-Beziehung aktiv formen.

Imke Ganteför

Imke Ganteför

Prüfer*in: Melanie Isverding, Werner Bünck

Perspektiven und Potentiale

Eine Navigationshilfe durch das Universum der Zukunftsgestaltung

Was macht zukunftsfähige Gestaltung aus? Dieser zentralen Frage der designtheoretischen Auseinandersetzungen der letzten Jahrzehnte sind viele neue Denkrichtungen und ein riesiges, undurchsichtiges Angebot an Theorien und Tools entsprungen. Was sind die gemeinsamen Ziele und Herangehensweisen? Was ist das Mindset, die Essenz? Das erkundet diese Arbeit, ergänzt inspirierende Projekte und präsentiert Unterstützungen für die Praxis, um die vielen Erkenntnisse aus dem Universum der Zukunftsgestaltung multimedial, greifbar und praxisorientiert zu vermitteln.

Lea Günnewig

Lea Günnewig

Prüfer*in: Sabine Foraita, Bianca Herlo

ACID Hybrid Bag

Eine Metamorphose aus Rucksack und Fahrradtasche

Die ACID Hybrid Bag ist entweder Rucksack oder Fahrradtasche. Durch ein neu entwickeltes Einhängesystem ist es möglich, die Tasche an deinem Bike zu befestigen. Durch den Befestigungsmechanismus kannst du somit deinen Rücken auf kürzeren oder längeren Fahrradwegen entlasten. Für den optimalen Tragekomfort sorgt ein eigens entwickeltes Rückensystem, welches in Zusammenarbeit mit Natural fit entstanden ist. Das entwickelte Adaptersystem trägt minimal auf und bindet sich so bestmöglich in die Gesamtgestaltung der Tasche ein.

Roman Claus

Roman Claus

Prüfer*in: Andreas Schulz, Matthias Ries

pale blue

Didaktische Konzeption eines Serious Games im Rahmen geographischer Schulfächer für Schüler*innen, Lernende und darüber hinaus

Ein mobiles Serious Game auf dem Smartphone – innerhalb und auch außerhalb des Geographieunterrichts. Unterstütze einen Planeten, sein Leben zu bewältigen, entdecke die weitläufigen Dimensionen, Bedeutungen und Handlungsräume des lebensbestimmenden Elements Wasser und entwickle mit der Zeit ein Verständnis für einen nachhaltigen Lebenswandel.

Kerry Bartels

Kerry Bartels

Prüfer*in: Christian Mahler, Stephan Schwingeler

Was bleibt

Eine künstlerisch-experimentelle Auseinandersetzung mit Veränderung und Zerfall bildlicher Erinnerungen

Um nach unserem Tod nicht in Vergessenheit zu geraten, hinterlassen wir Spuren, unser ganz persönliches Erbe. Bedeutsamer als jede materielle Hinterlassenschaft – wie die berühmte Vase der reichen, unbekannten Großtante, die schon in so manchen Anekdoten durch unvorsichtige Kinder oder neugierige Besucher*innen zu Bruch ging – ist hingegen unser immaterielles Erbe. Durch das Weitertragen unserer Geschichten können wir so auch über unseren Tod hinaus im Gedächtnis unserer Nachfahren lebendig bleiben.

Dominic Sufin

Dominic Sufin

Prüfer*in: Paul Kunofski, Marion Lidolt

@SECONDHANDGUIDY

Entwicklung einer Kommunikationsstrategie zur Steigerung der Markenbekanntheit und -bindung der Marke secondhandguidy

Warum Secondhand-Ware umweltfreundlicher ist als Fast-Fashion-Mode muss man heutzutage niemandem mehr erklären. Dennoch bietet das Secondhand-Universum noch so viel mehr. Im Rahmen dieser Arbeit wurde für die auf Instagram präsente Marke secondhandguidy eine Kommunikationsstrategie inklusive geeigneter Maßnahmen entwickelt, mit der die Botschaft: Gemeinsam Secondhand zelebrieren auch langfristig erfolgreich verbreitet werden kann. Das Besondere dabei: Ein Großteil der Maßnahmen wurde unmittelbar in die Realität umgesetzt und evaluiert.

Karina Quentin

Karina Quentin

Prüfer*in: Barbara Kotte, Mathias Rebmann

Emotionen im Gestaltungsprozess

Was sind Emotionen? Viele Forschende beschäftigen sich seit Jahrzehnten mit dieser Frage. Heutzutage wissen wir, dass diese auch für den Gestaltungsprozess eine entscheidende Rolle spielen. Durch den Vergleich bestehender Theorien zu diesem Thema mit adäquaten Fallbeispielen entsteht die Basis einer App, die als grundlegendes Werkzeug Designende bei der Ausrichtung ihrer Designs auf die Kundinnen und Kunden unterstützen soll. Gleichermaßen dient sie als Hilfsmittel zur Marktforschung bezogen auf die emotionale Wahrnehmung bestimmter Designelemente.

Maike Schulte-Wieking

Maike Schulte-Wieking

Prüfer*in: Sabine Foraita, Tatjana Rabe

Vom Fliegen lernen

Gestaltung eines Bilderbuches

Eine gereimte Geschichte in Aquarell illustriert.

Maja Cornels

Maja Cornels

Prüfer*in: Roman Bittner, Alessio Leonardi

San Cristóbal de Cea

Eine Monografie der galicischen Heimatgemeinde meiner Großeltern

Bei der Arbeit handelt es sich um ein Herzensprojekt. Die Motivation hierzu entstand aus der Auseinandersetzung mit der spanischen Heimat meiner Großeltern in Galicien. Schon seit meiner Kindheit kenne ich die Gemeinde San Cristóbal de Cea und kann seither eine extreme Landflucht und stetig sinkende Zahl der Einwohnerschaft beobachten. Dieser Trend wird sich wohl in naher Zukunft nicht ändern. Deshalb möchte ich mit dieser Arbeit ein Stück des aussterbenden Landlebens und der Traditionen konservieren und für folgende Generationen greifbar machen.

Cedric Fernández Fernández

Cedric Fernández Fernández

Prüfer*in: Andreas Magdanz, Dominika Hasse

Grafikdesign

Allzu alltäglich – Fast schon unspektakulär

Gestaltung eines illustrativen Buches

Oft erscheint der Alltag eintönig und leer. Dennoch bin ich der Überzeugung, dass genau diese Alltäglichkeit zu uns gehört und uns ausmacht. In meiner Thesis machte ich mir die Aufgabe mit einem illustrativen Buch gezielt auf die kleinen alltäglichen Dinge im Leben einzugehen. Ich möchte mit meinen Illustrationen Bewusstsein schaffen und die Achtsamkeit fördern: ein allzu alltägliches Leben kann auch kunterbunt und spannend sein.

Charish Scheurer

Charish Scheurer

Prüfer*in: Marcel Kreipe, Paul Kunofski

Bulgstaav

Entwicklung eines Typedesigns mit ostfriesischem Charakter

Da Schrift unerlässlich im Design ist und ich mich schon immer für Typografie und Zeichenformen begeistern konnte, habe ich mich für die Entwicklung eines Typedesigns als Abschlussarbeit entschieden. Durch meinen persönlichen Bezug zu Ostfriesland habe ich der Schrift einen windigen, wellenartigen, weitläufigen, traditionellen und eigensinnigen Charakter verliehen. Der Schriftname Bulgstaav setzt sich aus den plattdeutschen Wörtern Bulg = Welle und Bookstaav = Buchstabe zusammen.

Lisa Niehaus

Lisa Niehaus

Prüfer*in: Christoph Lemmer, Brigitte Schrader

OSTECK

Ein Ladenkonzept mit Mehrwert

Meine Vision von einem Laden, der die Komponenten Gastro, Secondhand und Schneiderei miteinander verknüpft, konnte ich in Zusammenarbeit mit dem Osteck in Leipzig umsetzen. Im Osten der Stadt entsteht der Laden, der eine bunte, diverse und tolerante Zielgruppe anspricht und viele Events, Musik und Vintage-Kleidung verspricht. Diese Inhalte und Werte spiegeln sich im Design wider, das aus Logo, Farben, Visiten- und Stempelkarten besteht. Durch Einsetzen von Collagetechnik entstanden zudem Plakate, ein Plattencover, sowie das Instagramprofil.

Lisanne Tober

Lisanne Tober

Prüfer*in: Christoph Lemmer, Roman Bittner

Faszination Schallplatte

Konzeption und Gestaltung einer Schallplatte – LP, Cover, Booklet und diverse Merchandise-Artikel

Die Klapprad-EP ist ein Musikprojekt. Die EP hat den für die 90er Jahre typischen HipHop-Sound. Die Platte versucht den Spagat aus Nostalgie und Moderne. Scheppernde Beats und Samples treffen auf die Technik der Moderne. Ziel war es, ein eigenes Corporate Design für eine Fanbox zu erschaffen. Darauf folgend habe ich ein Logo, eine Wortmarke, ein Klappcover, Booklet, Poster und T-Shirt gestaltet. All diese Artikel habe ich in einer von mir gestalteten Box verpackt.

Nick Stichternath

Nick Stichternath

Prüfer*in: Marion Lidolt, Paul Kunofski

Greenfin – die pflanzliche Alternative

Gestaltung einer Kampagne gegen die Belastung der Weltmeere

Im Fokus dieser Kampagne stehen die Auswirkungen der industriellen Fischerei bzw. des konventionellen Fischkonsums auf das maritime Ökosystem. Die Kampagne wird von dem fiktiven Unternehmen Greenfin geschaltet, das Lösungsansätze durch die Produktion von pflanzlichen Fischalternativen entwickelt und anbietet, um die Überfischung und die Verschmutzung der Meere zu reduzieren.

Jan Zahradnik

Jan Zahradnik

Prüfer*in: Roman Bittner, Barbara König-Warneboldt

Von Saigon nach Wilhelmshaven

Gestaltung eines illustrativen Buches

Auf der Suche nach einem Herzensthema für das Projekt habe ich bei mir selbst angefangen zu suchen und mir die Frage gestellt: Wo komme ich eigentlich her? Die Antwort auf meine Frage habe ich bei meinen Eltern gefunden und bin auf ihre abenteuerlichen Lebensgeschichten gestoßen. Als zweite Generation einer Migrationsfamilie in Deutschland ist es eine Herzensangelegenheit für mich, die Migrationsgeschichte meiner Eltern dokumentarisch und illustrativ festzuhalten, um die Herkunftsgeschichte meiner selbst anderen näherzubringen.

Do Khai Tran

Do Khai Tran

Prüfer*in: Marcel Kreipe, Paul Kunofski

The Tale of the Bamboo Cutter

Eine illustrative Auseinandersetzung mit einem japanischen Märchen

Die Geschichte des Bambusschneiders (Taketori Monogatari) ist mit seiner Entstehungszeit im 9. Jh. eines der ältesten Märchen Japans. Bis heute bietet die Geschichte zahlreiche Vorlagen und Inspirationen für vielerlei Kulturprodukte, von der klassischen Oper bis hin zu populären Manga. Diese Abschlussarbeit ermöglicht es den Leser*innen der japanischer Kultur und Geschichte ein wenig näher zu kommen. Die Illustrationen unterstreichen hierbei den Lauf der Geschichte und lassen die Leser*innen in eine magische Welt eintauchen.

Nicole Roleder

Nicole Roleder

Prüfer*in: Roman Bittner, Barbara König-Warneboldt

MINIMALISTISCH LEBEN

Typografische und illustrative Gestaltung eines Ratgebers für ein minimalistisches Leben

MINIMALISTISCH LEBEN ist ein Ratgeber für die Menschen, die das minimalistische Leben ausprobieren wollen, aber nicht wissen, was zu tun ist. Er beinhaltet nicht nur, was minimalistisches Leben ist und wie man es praktizieren kann, sondern auch, wie man den eigenen Weg in ein minimalistisches Leben finden kann.

Yeji Nam

Yeji Nam

Prüfer*in: Alessio Leonardi, Paul Kunofski

Wähl dich ein!

Informationsmaterial für junge Erwachsene zur Steigerung der Wahlbeteiligung

Die Bundestagswahl steht an. Obwohl Politik vor allem über die Zukunft junger Generationen bestimmt, war die Wahlbeteiligung dieser Generationen in der Vergangenheit besonders niedrig. Politische Beteiligung ist wichtig und vielseitig, das Wahlrecht zu nutzen ist eine der einfachsten Formen. Das gestaltete Infomaterial soll es junge Menschen erleichtern, sich an Politik heranzutasten und die Motivation wählen zu gehen steigern.

Janine Werner

Janine Werner

Prüfer*in: Barbara König-Warneboldt, Roman Bittner

TYPOPLASTIK

Ein experimenteller Schriftgestaltungsprozess

Im Experiment TYPOPLASTIK wird eine Verbindung zwischen der Gestaltung von Buchstaben und dem abstrakten Modellieren eines dreidimensionalen Objektes hergestellt. TYPOPLASTIK versucht sich darin, neue Formen und Strategien innerhalb eines Schriftgestaltungsprozesses zu finden und auszuprobieren. Ausgehend von einer queer-feministischen Perspektive werden demnach bekannte Designprozesse und Gestaltungsstrategien hinterfragt, dekonstruiert und sich neu angeeignet.

Jana Spreckelmeyer

Jana Spreckelmeyer

Prüfer*in: Christoph Lemmer, Jan Obornik

LEGASTHENIE

Das andere Betriebssystem

Dieses Buch ist dazu da, über das Thema Legasthenie aufzuklären, Aufmerksamkeit dafür zu schaffen und mit Vorurteilen aufzuräumen. Legasthene Menschen sollen mit diesem Buch Mut fassen und ein besseres Verständnis für ihre Stärken und Schwächen entwickeln. Jede*r ist eingeladen sich dieses Buch anzuschauen und jede*r wird feststellen, dass Legasthenie aus mehr besteht, als nur Rechtschreibfehlern. Die Gestaltung ist speziell auf die gesonderten Bedürfnisse legasthener Menschen ausgerichtet.

Nell Marquordt

Nell Marquordt

Prüfer*in: Roman Bittner, Barbara König-Warneboldt

Acker Geracker

Konzipierung und Gestaltung eines Brettspiels zum Thema Gemüseanbau, -ernte und -zubereitung

Acker Geracker ist ein kooperatives Brettspiel, entwickelt für Kinder im Grundschulalter. Hier wird Gemüse angepflanzt, geerntet und für verschiedene Rezepte gesammelt. Das Ziel: Gemeinsam möglichst vielfältige Gerichte zu kochen und damit den Tisch für eine Erntedankfeier zu füllen. Dabei muss sich so einigen Herausforderungen gestellt werden, denn das Wachstum der Pflanzen wird durch unvorhersehbare Ereignisse beeinflusst. Spielerisch lernen die Kinder viel Wissenswertes zum Thema gesunde Ernährung, Gemüseanbau und über den Lebensraum Acker.

Malin Palm

Malin Palm

Prüfer*in: Marion Lidolt, Paul Kunofski

ÜSTRA Jahresabschluss 2020

Unternehmenspublikation für das Verkehrsunternehmen ÜSTRA

Die Neugestaltung des Jahresabschlusses nimmt die Lesenden mit auf eine Fahrt durch die Zahlen, Daten und Fakten des Geschäftsjahres 2020 der ÜSTRA – ein börsennotiertes Verkehrsunternehmen der Region Hannover. Eine aus Punkten bestehende Schrift navigiert die Rezipierenden durch den Bericht und emotionalisiert die nüchterne Thematik. Da die Publikation auf rechtlichen Vorgaben beruht, habe ich die Aufgabe darin gesehen, alle Inhalte des Originalberichtes zu berücksichtigen und zu gestalten. Diese Arbeit ist fiktiv.

Sophie Stillig

Sophie Stillig

Prüfer*in: Dominika Hasse, Tatjana Rabe

Hätte ich doch lieber einen Bikini anziehen sollen?

Konzeption und Gestaltung eines Buches zum Thema Unzufriedenheit

Menschen haben die Angewohnheit immer das zu wollen, was sie gerade nicht haben können. Warum ist das so? Warum will man immer das, was man nicht hat? Will man das eine oder doch das andere? Und wenn man es dann hat, ist man dann zufrieden? Oder will man trotzdem mehr? In meiner Thesis habe ich mich mit diesen Fragen beschäftigt und Beispiele von Gegensätzen als Illustrationen visualisiert, mit dazu passenden Fragen und Text kombiniert und in einem Buch zusammengefasst.

Jessika Müller

Jessika Müller

Prüfer*in: Paul Kunofski, Marcel Kreipe

Kinderleicht kochen – frisch, lecker und gesund

Das Kinderkochbuch

Kochen ist leichter gesagt als getan. Vor allem Kindern fällt es schwer selbständig eine warme Mahlzeit zuzubereiten. Mit dem Kinderkochbuch Kinderleicht kochen – frisch, lecker und gesund verfolge ich das Ziel, Kindern eine ausgewogene und gesunde Ernährung über einfache Rezepte näher zu bringen und sie an eigenständiges Arbeiten in der Küche heranzuführen. Neben kinderleichten Rezepten und Anweisungen zur Arbeitssicherheit enthält mein Kochbuch auch Wissenswertes zum Thema gesunde Ernährung. Ein ideales Buch für Kinder im Grundschulalter.

Kristina Bettels

Kristina Bettels

Prüfer*in: Barbara König-Warneboldt, Roman Bittner

Fantastische Naturwelten: ein Taschenkalender

Konzeption, illustrative und typografische Gestaltung eines Taschenkalenders

In der Natur tauchen viele spannende Strukturen auf. Beim genauen Betrachten findet man viele eindrucksvolle und teilweise kunstvolle Formen und Details. Diese Faszination für die Natur wird in diesem Projekt thematisiert und mit den Funktionen eines klassischen Taschenkalenders kombiniert. Er beinhaltet Wochen-, Monats- und Jahresübersichten, sowie illustrierte Deckblätter mit informativen Texten, Rezepten und kreativen Anregungen. Dafür sind 24 fantasievolle Illustrationen entstanden, gestaltet aus Studien von Objekten aus der Natur.

Lena Waldschmidt

Lena Waldschmidt

Prüfer*in: Marion Lidolt, Paul Kunofski

let's talk about the pill

Gestaltung von Aufklärungsmaterial zum Thema Antibabypille

Die Pille ist eines der sichersten Verhütungsmittel auf dem Markt, wie alle Medikamente kommt aber auch sie nicht ohne schwere Nebenwirkungen aus. Frauen fühlen sich jedoch oft nicht ausreichend aufgeklärt und können sich nicht selbstbestimmt für oder gegen die Pille entscheiden. Entstanden ist daher ein Aufklärungsheft für junge Frauen, das Tabus bricht, medizinische Fakten verständlich vermittelt und Leser*innen auf Augenhöhe begegnet – let's talk about the pill ist die ideale Begleitung für alle, die mit der Pille in Berührung kommen.

Laura Biehl

Laura Biehl

Prüfer*in: Christoph Lemmer, Barbara König-Warneboldt

Innenarchitektur

Conti-Forum

Umnutzung einer ehemaligen Reifenfabrik

Die ehemalige Reifenfabrik des hannoverschen Automobilzulieferers Continental wird zu einem lebendigen kulinarischen Zentrum und Veranstaltungsort. Das Conti-Forum vereint die Unternehmenskantine von Continental Reifen mit einem Treffpunkt für den Stadtteil Hannover-Vahrenwald in einem offenen, gemeinschaftlichen Raumkonzept. Das Umnutzungskonzept verbindet das globale Unternehmen mit seinem Gründungsstandort. So entsteht im Zentrum Hannovers ein Ort der Verbundenheit und des Austauschs in mitten einer Vielfalt gastronomischer Stände.

Ronja Podesky

Ronja Podesky

Prüfer*in: Günter Weber, Patrick Pütz

Auch schon landverliebt?

Umnutzung einer Hofbebauung in dem Ort Thönse

In der Mitte des Ortes Thönse wird ein Dorfzentrum geschaffen. Das Konzept besteht aus dem Thönser Café, einem Coworking-Space, einem Bed and Breakfast, einem Fahrrad-Shop, einer Veranstaltungsscheune und einem Biergarten. Die neugewonnenen Nutzungen schaffen eine Schnittstelle für verschiedene Altersgruppen. Der Hof erweckt das Dorf zu neuem Leben und schafft einen Ort der Zusammenkunft und der Verbundenheit.

Ambra Rosenowski

Ambra Rosenowski

Prüfer*in: Patrick Pütz, Markus Schlegel

HOME:OFFICE

Wie kann ein erfolgreicher Umgang mit dem Homeoffice gelingen?

Ziel dieser Arbeit war es, die Umstände in denen Menschen im Moment im Homeoffice arbeiten zu untersuchen und aufgrund der Ergebnisse dieser Untersuchung eine Gestaltempfehlung zu entwickeln. Für die Gestaltempfehlung haben wir aufgrund unserer ausführlichen Recherche und der Ergebnisse unserer Interviews Beispielplanungen entwickelt. Dazu haben wir zusätzlich zu den formalen Richtlinien zusätzlich Raumparameter entwickelt, für die wir einzeln Objektinspirationen vorgestellt haben. Eine Zusammenarbeit mit Nele Meyer

Imke Hamann

Imke Hamann

Prüfer*in: Günter Weber, Cornelia Moosmann

HOME:OFFICE

Wie kann ein erfolgreicher Umgang mit dem Homeoffice gelingen?

Ziel dieser Arbeit war es, die Umstände in denen Menschen im Moment im Homeoffice arbeiten zu untersuchen und aufgrund der Ergebnisse dieser Untersuchung eine Gestaltempfehlung zu entwickeln. Für die Momentaufnahme haben wir nach einer ausführlichen Recherche Menschen mit verschiedenen Lebensumständen im Homeoffice interviewt, um ihre räumliche Umgebung darstellen zu können.Die Befragungen haben wir für eine bessere Vergleichbarkeit auf der Grundlage von selbst entwickelten Raumparametern durchgeführt. Eine Zusammenarbeit mit Imke Hamann

Nele Meyer

Nele Meyer

Prüfer*in: Günter Weber, Fabian Holst

GEMEINSAM

Ein Entwurf zur gestalterischen Minderung von Einsamkeit

Immer mehr Menschen leiden unter Einsamkeit. GEMEINSAM ist ein Entwurf, der exemplarisch zeigt, wie einsamkeitsmindernde Architektur aussehen kann. GEMEINSAM ist gemeinschaftliches, generationsübergreifendes Wohnen und bietet den von Einsamkeit am stärksten betroffenen Altersgruppen ein Zuhause. Um Einsamkeit präventiv entgegenzuwirken zu können, wurde ein Bestandsgebäude (Industrialisierter Wohnungsbau, WBS 70) umgeplant und dabei eine Vielzahl von einsamkeitmindernden Faktoren in den Entwurf integriert und gestalterisch umgesetzt.

Yvonne Potyka

Yvonne Potyka

Prüfer*in: Patrick Pütz, Cornelia Moosmann

Der Heimathof Wendland

Umnutzung des alten Resthofes im Rundling 9

Fernab von Autobahn und Großstadt liegt der Heimathof Wendland. Hier heißt es Abschalten, Ruhe finden, kreativ werden, Menschen kennenlernen und die Verbindung zur wundervollen Natur der Region spüren. Die drei Scheunen der Hofstelle werden zu einer Gemeinschaftsscheune mit Übernachtungsmöglichkeiten, einer Bewegungs- und Veranstaltungsscheune sowie zu einer Holzwerkstatt mit Seminarraum umgebaut. Hier können Retreats, Workshops und Events veranstaltet und gleichzeitig die ländliche Ruhe genossen werden.

Julia Flottmann

Julia Flottmann

Prüfer*in: Josef Strasser, Timo Rieke

Das Waldresort Bad Rehburg

Umnutzung einer ehemaligen Heilstätte in Bad Rehburg

Mit dem Waldresort Bad Rehburg wurde ein Ort geschaffen, an dem sich die Gäste der Natur wieder näher fühlen können und dennoch, wenn gewünscht, nicht auf den Komfort der modernen Zeit verzichten müssen. Es ist ein Konzept, welches Mensch und Natur wieder näher zusammen bringen soll. Ziel ist es, den Besuchenden eine Umgebung zu bieten, die sie zur Erholung benötigen, um dem Alltagsstress für einige Zeit entfliehen zu können. Materialien und Farben wurden so gewählt, dass sie der Natur entsprechen, um einen Bezug zu dieser zu schaffen.

Nathalie Schweer

Nathalie Schweer

Prüfer*in: Günter Weber, Patrick Pütz

Daheim

Umnutzung des Ritterguts Thiede zu einer Kinder- und Jugendhilfe

Im Rittergut Thiede entsteht ein Ort, der Kindern und Jugendlichen ein Zuhause gibt. Die Kinder- und Jugendhilfe Daheim umfasst vier stationäre Wohngruppen und eine Tagesbetreuung. Das Konzept wird durch ein Café und einen Veranstaltungsraum ergänzt. Zum Rittergut gehören ein Herrenhaus, eine Schmiede und ein Speicher, welcher den Schwerpunkt bildet. Die Entwurfsidee basiert auf in den Bestand eingesetzte Riegel. Diese Riegel schaffen neue Raumsituationen und heben sich durch ihre runde Form und die Materialauswahl deutlich vom Bestand ab.

Mareike Friedrich

Mareike Friedrich

Prüfer*in: Patrick Pütz, Günter Weber

Die Kulturfabrik

Umnutzung der ehemaligen Zuckerfabrik in Hessisch Oldendorf

Das neue Kulturzentrum bietet Räume in denen Freigeister, Kleinkünstler*innen und Macher*innen einen Ort zum Ausstellen und Arbeiten finden. In einer großen Markthalle treffen Kultur und Kreativwirtschaft aufeinander. Dort befinden sich Bioläden, kreative Einzelhändler*innen, Werkstätten, Ausstellungsflächen und ein kleines Café. Der Turm der Fabrik bekommt eine neue Formsprache durch eine charakteristische Gestaltung aus Cortenstahl, welches als Merkmal der neuen Kulturfabrik hervortritt.

Tara Gregull

Tara Gregull

Prüfer*in: Josef Strasser, Günter Weber

Die Zukunft hat auch Wurzeln

Das Wohnen von gestern, heute & morgen

Diese Arbeit ist eine Betrachtung des Wohnens am Beispiel von Mexiko und Deutschland für das Jahr 2050. Durch die Analyse bisheriger Entwicklungen lässt sich skizzieren, welche Zukunftsszenarien am wahrscheinlichsten eintreten werden. Dazu werden die Jahre von 1975 bis heute unter den Gesichtspunkten der Entwicklung von Städten, Wohnsituationen und Einrichtungen in beiden Ländern eingeordnet. Aktuelle Megatrends und die erhobenen Einschätzungen von (vor allem) Architekt*innen werden genutzt, um eine Einordnung und Prognose für das Jahr 2050 zu erstellen.

Stephanie Denise Flores Carmona

Stephanie Denise Flores Carmona

Prüfer*in: Markus Schlegel, Josef Strasser

Das Offizierskasino

Umnutzung eines ehemaligen Offizierskasinos in einen Treffpunkt für die Gemeinschaft

Das ehemalige Offizierskasino in Oldenburg wird zu einem Ort für die Gemeinschaft. Begegnung, Veranstaltung und Kreativität sind die Hauptakteure des Gebäudes, in dem sich ein Café, ein Eventsaal und ein Atelier finden. Das Gebäude ist dabei durch die Barrierefreiheit für alle zugänglich. Besonders das Café setzt sich mit dem Thema Inklusion auseinander und bietet Menschen mit und ohne Behinderungen einen Ort zum Arbeiten und Wohlfühlen. Das Offizierskasino wird zu einem vielfältigen Treffpunkt im Ort, in dem jede*r willkommen ist.

Julia Masur

Julia Masur

Prüfer*in: Josef Strasser, Günter Weber

Lighting Design

Atmospheric Illumination for People

Wohlfühlen im Stadtraum

Die Städte befinden sich im Wandel. Der Einzelhandel stirbt aus und die Innenstädte verlieren an Bedeutung. Wie kann Licht helfen die Innenstädte wieder positiv erlebbar und den Charakter der Stadt erfahrbar zu machen? Die Themen Raum, Beleuchtung, Gefühle und Wirkung bildet das Fundament dieser Arbeit. Die Keypoints werden am Beispiel zweier Städte analysiert. Die abschließenden Empfehlungen beschreiben den urbanen Raum als erlebbaren Lebensraum des Menschen, mit dem sich die Stadt präsentieren und identifizieren kann.

Luca Menke

Luca Menke

Prüfer*in: Paul Schmits, Andreas M. Schulz

Künstliche Illumination von Bahnunterführungen

Zwei Bahnunterführungen mit neuem Erfahrungswert

Bahnunterführungen im städtischen Raum sind oft unangenehme und dunkle sowie schlecht ausgeleuchtete Orte ohne Aufenthaltsqualität. Um beim Durchqueren einer Unterführung Fußgänger*innen und Radfahrer*innen gegenüber einen Erfahrungsmehrwert zu schaffen und zusätzlich für ein höheres Sicherheitsempfinden zu sorgen, wurden in dieser Arbeit individuelle Lichtkonzepte für zwei Bahnunterführungen und einen Bahnhofsplatz in der Hannover Südstadt erstellt.

Thorben Hansson

Thorben Hansson

Prüfer*in: Norbert Wasserfurth, Cornelia Moosmann

Metallgestaltung

GLÜCKSKONSERVATORIUM

Eine Transformation von zufriedenen, glücklichen Momenten in Material- und Formentsprechungen. Ein vielleicht kurzer Augenblick wird zu einem bleibenden, sinnlich erfahrbaren Objekt in direktem Bezug zum Menschen. Es entstanden Silberringe aus Wachs modelliert, aus geschöpftem Papier, aus gemeißeltem und geschliffenem Kalkstein. Ein Ring an der Hand bietet der tragenden Person den direkten Blick und Spiegel. Zudem Glück, welches konservierend kraftvoll wirken kann.

Katja Grüttner-Strötgen

Katja Grüttner-Strötgen

Prüfer*in: Melanie Isverding, Sham Patwardhan-Joshi

Produktdesign

Kompostierung auf ägyptisch

Der Biomüll – vom Problem zur Lösung

In Ägypten wird der Müll nicht getrennt. Kunststoff und Metall werden recycelt, doch der Biomüll wird wertlos verbrannt. Wie kann ihm eine neue Bestimmung gegeben werden? Duda ist ein Komposter für den privaten Haushalt. Das Prinzip des Wurmkomposters wurde an die Anforderungen in Ägypten angepasst. Die innere Temperatur wird mithilfe der Verdunstungskälte runtergekühlt, um ein geeignetes Umfeld für Kompostwürmer zu bieten. So bietet Duda die Möglichkeit Biomüll zu wertvollem Dünger zu kompostieren – praktisch und schön auf dem Balkon.

Kareem Goshan

Kareem Goshan

Prüfer*in: Matthias Ries, Andreas Schulz

Selbstversorgender Tomatenpflanzkasten

Nachhaltige Produktgestaltung durch eine Brücke zur Permakultur

Aktuelle Themen wie Klimawandel, Ressourcenverbrauch und Umweltverschmutzung geben Anlass zu einer verantwortungsbewussteren Entwicklung von Konsumgütern. Durch die Verbindung von Permakultur und Produktgestaltung wird eine Brücke zwischen Design und Nachhaltigkeit geschlagen, die neue Wege einer umweltschonenden Produktkultur ermöglichen. Unter Berücksichtigung der Prinzipien der Permakultur wurde ein Objekt entworfen, das diese Verbindung verkörpert.

Clara Valentin

Clara Valentin

Prüfer*in: Andreas Schulz, Sascha Peters

re:source – more than tap water

Über die Perzeption des Wassers und den Geschmack einer geschmacklosen Flüssigkeit

Wasser ist nicht gleich Wasser – es ist Geschmackssache. Diese Arbeit ist der Versuch, den Wert des hochwertigen deutschen Leitungswassers in der Gesellschaft gegenüber dem Mineralwasser zu stärken, und es als eine nachhaltige Alternative zu Mineralwasser, zum Schutz der Ressource Wasser, zu vermarkten. re:source–more than tap water macht auf die zunehmende Wasserknappheit aufmerksam und steht mit den Produkten regionsabhängig für individuelle Vielfalt des Wassergeschmacks durch Mineralien. Es ist eine Geschmacksreise durch deutsche Wasserleitungen.

Hanna Fischer

Hanna Fischer

Prüfer*in: Matthias Ries, Nicole Simon

Pulo – ein Emotiontoy für Fernbeziehungen

Die haptisch wahrnehmbare Integration des Herzschlags zur Unterstützung von Nähe und Intimität

Was es bedeutet, sich nicht berühren zu können, wurde uns durch die Covid-19-Pandemie bewusst. In Fernbeziehungen ist das ein permanentes Problem. Pulo ist ein Emotiontoy zum Kuscheln, Umarmen oder neben sich Legen. Per Smartwatch oder Fitnesstracker wird der Herzschlag des/der Anderen in Echtzeit erfasst und spürbar im Emotiontoy wiedergegeben. Es vermittelt die Anwesenheit und Berührung des Partners/der Partnerin und sorgt dadurch für mehr Nähe und Intimität.

Anne Feldhof

Anne Feldhof

Prüfer*in: Matthias Ries, Tom Mudra

Greenring

Sicherer Transportadapter für Pflanzenableger

Der Transportadapter für Pflanzenableger verbindet zwei Glastypen mit Twist Off-Verschlüssen zu einer Transportkonstruktion. Die Gestalt variiert durch die Verwendung von unterschiedlichen Glasformen und -größen und stellt mit jeder neuen Kombination etwas Neues dar. Neben seiner Transporteigenschaft kann der Adapter mit nur einem befestigten Glasbehälter, der mit Wasser oder Erde befüllt ist, gleichermaßen als dekorativer Anzuchttopf für kleine Ableger und Pflanzen dienen.

Vivien Roediger

Vivien Roediger

Prüfer*in: Andreas Schulz, Matthias Ries

Plantshine

Möbel für ein Miteinander von Pflanze und Mensch

Mit Zimmerpflanzen holen wir uns die Natur und ihre Vorteile in den Wohnraum. Wie können die grünen Mitbewohner in die Gestaltung von Einrichtungsgegenständen integriert werden? Plantshine bildet eine Einheit aus Leuchte und Pflanze, aus stimmungsvoller Raumbeleuchtung und Pflanzenlicht. Ein Stecksystem basierend auf zwei Arten von Verbindungsknoten und zwei Stablängen ermöglicht einen Aufbau in verschiedenen Höhen. Die klare geometrische Form wird individuell mit Modulen bespielt und so das Wachstum der Pflanze miteinbeziehen und gestalten.

Dorothea Wagnerberger

Dorothea Wagnerberger

Prüfer*in: Andreas Schulz, Matthias Ries

Re/Motion

Konzept und Entwicklung eines Wearable-Controllers für die aktivierende Therapie von Menschen mit Parkinson

Re/Motion ist eine barrierefreie Erweiterung aus tragbaren Controllern für die Spielkonsole Nintendo Switch. Diese sorgen zusammen mit digitalen Therapieprogrammen und Spielen für mehr Bewegung im Alltag von Parkinsonpatient*innen. Die Nutzer*innen können selbstständig oder zusammen mit den Therapeut*innen neue Übungspläne erstellen, die Inhalte anpassen und Fortschritte festhalten. Das Konzept motiviert Nutzer*innen auf eine moderne Weise, fördert ihren Spaß an Bewegung und ermöglicht eine eigenständige Therapie.

Niklas Grüneberg

Niklas Grüneberg

Prüfer*in: Julia Kuhlenkamp, Matthias Ries

MOBILAR

Ein modulares Hilfsmittel Set für Bewegungstraining

Beim Bewegungstraining werden verkürzte Muskeln, Sehnen und Faszien, die beispielsweise durch häufiges Sitzen an Flexibilität verloren haben, durch gegensätzliche Dehnung erneut mobilisiert. Mit MOBILAR ist ein modulares Set an Hilfsmitteln entstanden, dessen neun stapelbare Elemente in ihren unzähligen Kombinationsmöglichkeiten Dehnübungen aller wichtigen Muskelgruppen ermöglichen. Dabei fügt es sich durch klare Form und Mehrfachnutzen als Sitzgelegenheit in den Wohnraum ein und wird so zu einem Trainingsgerät, das man nicht verstecken möchte.

Mirjam  Prochnau

Mirjam Prochnau

Prüfer*in: Andreas Schulz, Joshua Siegert

Home Office Workstation

Integration einer Arbeitssäule im privaten Wohnbereich

Durch die Digitalisierung und die Covid-19-Pandemie rückt das Arbeitsleben immer näher in unser privates Umfeld. Um die Qualität der digitalen Medien bestmöglich nutzen zu können soll analoge und digitale Arbeit synchronisieren werden. Die mobile Arbeitssäule soll hier ein Angebot schaffen, Technik auf einem Strang zu organisieren, privates Mobiliar von Arbeitsmobiliar zu trennen und ein dynamisches Arbeiten im Stehen und im Sitzen zu ermöglichen.

Marvin Mühlbach

Marvin Mühlbach

Prüfer*in: Andreas Schulz, Matthias Ries

Eingangstor zur Faust

Gestaltungskonzept für den Eingangsbereich zum Kulturzentrum Faust

Das Kulturzentrum Faust in Hannover ist ein Ort, an dem gesellschaftliche Utopien gelebt werden können. In diesem Jahr wird es 30 Jahre alt und soll durch einen neuen Eingangsbereich die Besucher*innen offen in Empfang nehmen. In der Zusammenarbeit ist ein Konzept entstanden, in dem Bezug zur ehemaligen Bettfedernfabrik sowie zur neuen Kulturstätte genommen wird. Funktionale Elemente sowie ästhetische Besonderheiten wurden aufeinander abgestimmt. Das Projekt soll noch dieses Jahr realisiert werden.

Tobias Kugelmeier

Tobias Kugelmeier

Prüfer*in: Christoph Lemmer, Matthias Ries

The fight of Marshall Island against time

Eine Geschichte von Müllbergen und Hochwasser

Was tust du, wenn dir dein Zuhause genommen wird? Aufgrund der Klimakrise und des daraus resultierenden Meeresspiegelanstiegs sind die Marshallinseln davon bedroht zu versinken. Mit dieser Arbeit möchte ich mich für sie einsetzen und ein größeres Bewusstsein für die ernste Situation schaffen. Um ihre Traditionen zu erhalten ist ein Stuhl, in Anlehnung auf ein Auslegerkanu, entstanden. Mit den wippenden Hinterbeinen soll das Gefühl der Unsicherheit symbolisiert werden, welches die Marshallesen im Hinblick auf die Bewahrung ihrer Heimat haben.

Luisa Stibbe

Luisa Stibbe

Prüfer*in: Matthias Ries, Andreas Schulz