
unfollow the fake
Meine Bachelorarbeit setzt sich kritisch mit dem Vergleichsdruck auseinander, dem jugendliche Mädchen durch idealisierten Content auf Social Media ausgesetzt sind. Im Zentrum steht die Kampagne mit dem Titel: „Du bist kein Reel. Du bist Real.“ Ziel ist es, Authentizität und Selbstakzeptanz zu fördern und zum bewussteren Umgang mit digitalen Schönheitsidealen anzuregen.
Prüfer*in: Prof. Sabine Cole, Stefan Koch

Eine Kampagne zum Schutz gefährdeter Tierarten
Während der Amur-Leopard, der Sumatra-Tiger und das Grevyzebra ums Überleben kämpfen und auf Schutzmaßnahmen angewiesen sind, feiern ihre beliebten Muster in der Modewelt weltweite Erfolge. Diese visuelle Omnipräsenz steht im starken Kontrast zu der bedrohlichen Realität der Tierarten. Eine Kampagne mit Patches und Taschenanhängern schlägt die Brücke zwischen dem Animalprint und Artenschutz. Der Gewinn fließt in Schutzmaßnahmen für die Tierarten.
Prüfer*in: Prof. Sabine Cole, Prof. Franziska Junge

Zusammenarbeit von Designstudierenden und gemeinnützigen Organisationen
Trotz großen Engagements fehlt es vielen gemeinnützigen Organisationen an Sichtbarkeit. Aus dieser Erkenntnis entstand die Plattform COGO. Sie verbindet Designstudierende mit gemeinnützigen Organisationen und schafft einen Win-Win-Effekt: Studierende sammeln Praxiserfahrung, Organisationen erhalten gestalterische Unterstützung. Das entwickelte Brand Design System übersetzt diese Verbindung in eine visuelle Sprache und schafft gesellschaftlichen Mehrwert dort, wo er gebraucht wird.
Prüfer*in: Prof. Dominika Hasse, Prof. Roman Bittner

Ein neues Erscheinungsbild für Hannover Airport
Meine Bachelorarbeit umfasst die strategische Neugestaltung des Corporate Designs für den Hannover Airport, mit besonderem Fokus auf die Bereiche Markenzeichen und Orientierungssystem. Durch die Überarbeitung der visuellen Kernelemente – Logo, Typografie, Farbe und Signaletik – zielt das Rebranding darauf ab, eine klare Identität und ein optimiertes Markenerlebnis zu schaffen. Ziel der Neupositionierung ist die Stärkung des Flughafens als internationaler Knotenpunkt in Norddeutschland.
Prüfer*in: Prof. Dominika Hasse, Christoph Lemmer

Opake Räume im Branding
Branding formt, wie wir Unternehmen wahrnehmen. Dabei verbergen wir, was nicht kommuniziert werden soll. Diese opaken Räume bleiben unsichtbar. Am Beispiel des Schweinehochhauses in Maasdorf, einer stillgelegten Schweinezuchtanlage, macht das Projekt sichtbar, was Branding ausblendet. Durch visuelle Ethnografie, Fotografie und Objektinventarisierung entsteht ein Archiv des Verborgenen. Es stellt sich die Frage: Welche Verantwortung tragen Branding Designer*innen? Teamarbeit mit Nikina Deckert.
Prüfer*in: Prof. Dr. Des. Konstantin Haensch, Prof. Andreas Magdanz

Reflexion statt Reaktion in einer trendgetriebenen Konsumkultur
untrend.me ist eine digitale Plattform, die trendgetriebenen Konsum nicht verstärkt, sondern sichtbar macht und einordnet. Statt Empfehlungen oder Kaufimpulse zu erzeugen, analysiert und kontextualisiert das Projekt Trends in ihrer Kurzlebigkeit, Dynamik und Wirkung. Ziel ist es, innerhalb bestehender Konsumumgebungen bewusste Unterbrechungen zu schaffen und Nicht-Entscheidungen als selbstbestimmte Option zu legitimieren.
Prüfer*in: Prof. Mathias Rebmann, Robin Kupski

Ein App-Konzept zur spielerischen Überwindung von Redeangst
JOIVOI ist ein App-Konzept, das Menschen dabei unterstützt, sich beim Sprechen vor anderen sicherer zu fühlen. Die Bachelorarbeit umfasst sowohl die Entwicklung der App als auch den Aufbau eines passenden Corporate Designs. Ziel ist es, Redeangst spielerisch abzubauen und JOIVOI als motivierende, zugängliche Marke für Public Speaking zu gestalten.
Prüfer*in: Prof. Dominika Hasse, Michael Herzog

Packaging als Ausdruck von Luxus – Verpackungsdesign einer Luxusschokoladenmarke
Durch den Wandel der Definition von "Luxus" müssen sich neue Luxusmarken neuen Herausforderungen stellen. Nachhaltigkeit, Achtsamkeit und Gesundheit sind u. a. zentrale Werte für New Luxury Brands. Die neu erschaffene Luxusschokoladenmarke TATJANA vereint die Kernwerte feminin, feinfühlig, herzlich, lebendig und geschmackvoll. Damit möchten die zwei Gründerinnen der Marke eine Möglichkeit für regelmäßige Rituale der Selbstwertschätzung und Entschleunigung im Alltag schaffen.
Prüfer*in: Prof. Dr. Alexander Schimansky, Prof. Nicole Simon

Mit Spaß Schlafgewohnheiten verbessern und erholt aufwachen.
Die App motiviert mit Gamifizierung dazu, neue Routinen und Techniken kennenzulernen und auszuprobieren, um den eigenen Schlaf langfristig zu verbessern. Unterstützt wird sie vom SleepPod: Er weckt per Licht, spielt Entspannungsgeräusche ab und misst die Zimmertemperatur. Über eine dünne Schlafunterlage – ähnlich einem Matratzenschoner – kann das Bett gezielt beheizt oder gekühlt werden, während integrierte Sensoren den Schlaf erfassen und auswerten.
Prüfer*in: Michael Herzog, Hanna-Lisette Wiesener

Konzeption und Gestaltung einer gamifizierten App zur Alltagsstrukturierung bei Frauen mit ADHS
Prüfer*in: Prof. Dr. Stephan Schwingeler, Prof. Dr. Alexander Schimansky

UI Konzeption einer Plattform für emotionales Job-Matching im Designkontext
match ist eine experimentelle Designplattform, die Jobsuche über emotionales Interface-Design neu denkt. Gestaltung wird dabei zum kommunikativen Mittel zwischen Bewerbenden und Unternehmen: Durch visuelle Entscheidungen, Interaktionen und die freie Profilgestaltung wird Persönlichkeit jenseits klassischer Profile sichtbar. So entsteht ein Match nicht nur auf Basis von Qualifikationen, sondern durch ein gemeinsames Verständnis von Haltung, persönlicher Aura und Interessen.
Prüfer*in: Prof. Stefan Wölwer, Felix Ewald

Ein Essayfilm über Speichern, Vergessen und Inszenieren
Der Essayfilm beschäftigt sich mit der Frage, wie digitale Medien das Erinnern im Alltag verändern. Durch die ständige Verfügbarkeit von Bildern und Daten verschiebt sich Erinnerung zunehmend aus dem Inneren heraus und wird in digitalen Systemen abgelegt. Ausgehend von persönlichen Beobachtungen nähert sich der Film der Frage, was Erinnerung heute bedeutet, wenn sie nicht mehr nur erinnert, sondern gespeichert, organisiert und jederzeit abrufbar ist.
Prüfer*in: Prof. Christian Mahler, Christoph Schwendy

Modulares System für konsistentes Motion Design im Markenauftritt
Diese Bachelorarbeit untersucht, wie ein modulares Motion-Kit zur Entwicklung eines konsistenten Motion Designs im Markenauftritt beitragen kann. Das entwickelte System unterstützt Marken und Motion Designer*innen dabei, effizient, skalierbar und systematisch animierte Inhalte für verschiedene digitale Kanäle zu gestalten. Der Fokus liegt auf Wiedererkennbarkeit, Workflow-Optimierung und kreativer Flexibilität.
Prüfer*in: Prof. Christian Mahler, Felix Ewald

Eine KI-gestützte Tagebuch-App für mentale Gesundheit
aura unterstützt dich dabei, deine Gedanken zu ordnen und dich selbst besser kennenzulernen. Die KI-gestützte Tagebuch-App führt Nutzer*innen in dialogischer Form durch den Schreibprozess und senkt so die Einstiegshürde in eine regelmäßige Journaling-Routine. Der entwickelte iOS-Prototyp zeigt, wie KI als reflektierendes Gegenüber eingesetzt werden kann, um nachhaltig die mentale Gesundheit zu fördern.
Prüfer*in: Prof. Stefan Wölwer, Vincent Timm

Dokumentarfilm über hybride Identitäten und Zugehörigkeit
Yahia, am Arbeitsplatz Jo genannt, wuchs in Syrien auf. Er lebt seit über zehn Jahren in Deutschland und hat in dieser Zeit tiefgreifende Veränderungen erlebt. Diese Erfahrungen führten zur Entwicklung zusätzlicher Schichten seiner ursprünglichen Identität. Er hinterfragt seine eigene Identität sowie die seiner Tochter und sehnt sich nach seiner Heimat, fühlt sich aber durch seine Tochter an seinen aktuellen Lebensmittelpunkt gebunden.
Prüfer*in: Prof. Christian Mahler, Christoph Schwendy

Tagebuch zur Unterstützung von Farb- und Selbstwahrnehmung
„Welche Farbe bist du?“ ist ein 14-tägiges Achtsamkeitstagebuch, das Farbe als Werkzeug der Selbstwahrnehmung nutzt. Durch kreative Aufgaben, Moodtracking und Meditationen werden Nutzer*innen eingeladen, innezuhalten, Emotionen bewusst wahrzunehmen und die eigene innere Welt spielerisch zu erkunden. Das Tagebuch verbindet Farbgestaltung mit Achtsamkeit und schafft einen Raum für Reflexion, Entschleunigung und kreativen Ausdruck.
Prüfer*in: Prof. Timo Rieke, Martin Brandes

Magazin zur bewussten Wahrnehmung von Farben und Materialitäten
Das analoge Magazin macht Farbe als gestalterisches, emotionales und kommunikatives Element erfahrbar. Materialitäten, offene Seitenstrukturen und interaktive Inhalte animieren zur bewussten Wahrnehmung und setzen einen Gegenpol zur schnellen, digitalen Mediennutzung. Farbe wird dabei nicht erklärt, sondern erlebt.
Prüfer*in: Prof. Timo Rieke, Martin Brandes

Multisensorische Analyse zur Entwicklung von Farb- und Musterkollektionen
In einer Zeit, in der KI kreative Prozesse zunehmend automatisiert, rückt dieses Projekt die unersetzbare Qualität menschlicher Wahrnehmung in den Fokus. Mittels einer multisensorischen Ortsanalyse wurden der Klingeltunnel und der Marktplatz in Hildesheim untersucht, um ihre Identität und Atmosphäre in eine ortsspezifische Farb- und Musterkollektion zu übersetzen. Das Leporello visualisiert diesen Prozess und bietet Kund*innen eine Übersicht der entstandenen Designs.
Prüfer*in: Prof. Timo Rieke, Martin Brandes

Eine zeitgemäße Home-Textilkollektion
Die Arbeit entwickelt eine Blockprint-Kollektion für Tischwäsche, die aus der visuellen Begegnung mit Jaipur entsteht. In acht Schritten, von der Beobachtung vor Ort über Musterentwicklung und Farbpaletten-Extraktion bis zur handwerklichen Produktion, wird dokumentiert, wie traditionelles Handwerk und zeitgenössisches Design respektvoll zusammenfinden. Gedruckt wird die Kollektion sowohl mit Naturfarben als auch Pigmentfarben, um beide Verfahren zu vergleichen.
Prüfer*in: Prof. Timo Rieke, Lina Schmidt

Sichtbarmachung Posttraumatischer Belastungsstörung durch Farbe und Material
Ein traumatisches Erlebnis kann jedem Menschen widerfahren. Umso bedeutsamer ist die Aufklärung darüber, welche Auswirkungen eine PTBS auf das Leben haben kann. Immer wieder aus dem Hier und Jetzt in das Vergangene zurück gerissen werden. Entgleisung der Realität. Albträume. Entfremdung. Kontrollverlust. Rückzug. Schwindende Teilhabe. Farbe und Material sollen nach außen tragen, was sonst so häufig im Inneren bleibt. Dort, wo betroffenen Personen die Worte fehlen, setzt diese Arbeit an.
Prüfer*in: Prof. Timo Rieke, Beate Breitenstein

Ein DIY-Kit zum Erstellen von pflanzlichen Holzbeizen
Re:Color ist ein DIY-Kit zur Herstellung pflanzlicher Holzbeizen aus Lebensmittelabfällen. Es zeigt, wie vermeintliche Abfälle sinnvoll weiterverwendet werden können und ermöglicht Nutzer*innen, unbehandelte Holzmöbel nachhaltig, chemiefrei und individuell zu gestalten.
Prüfer*in: Prof. Timo Rieke, Martin Brandes


Neugestaltung und Illustration des Romans von Mariana Leky
„Was man von hier aus sehen kann“ von Mariana Leky ist ein emotionaler Roman über die Bewohner*innen eines kleinen Dorfes im Westerwald, die sich nach dem abergläubisch-erfahrungsgemäß Tod bedeutenden Traum der alten Selma von einem Okapi mit ihren innersten Gefühlen und Ängsten auseinandersetzen. Die liebenswert schrulligen Figuren wachsen über sich hinaus und den Lesenden ans Herz. Entstanden ist eine illustrierte Neugestaltung meines Lieblingsbuches.
Prüfer*in: Prof. Franziska Junge, Prof. Alessio Leonardi

Digitale Zugänglichkeit neu denken
Viele digitale Barrieren bleiben unsichtbar, weil sie im Alltag kaum wahrgenommen werden. In Deutschland betrifft das mindestens 7,9 Millionen schwerbehinderte Menschen sowie zahlreiche weitere Personen mit unterschiedlichen Wahrnehmungs- und Nutzungsvoraussetzungen. INS!GHT ist ein Marken- und Kommunikationskonzept, das digitale Zugänglichkeit sichtbar macht und vielfältige Perspektiven auf Nutzung, Wahrnehmung und Verständnis in den Fokus rückt.
Prüfer*in: Prof. Alessio Leonardi, Prof. Dr. Des. Konstantin Haensch

Digitales Informationssystem für studentisches Mietrecht
Die Situation auf dem Wohnungsmarkt ist stark angespannt: Mieten steigen immer weiter, während viele Mietverträge ungültige Klauseln enthalten. Studierende sind aufgrund begrenzter finanzieller Mittel und fehlenden Wissens besonders davon betroffen. Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein digitales Informationssystem entwickelt, das zentrale Aspekte des Mietrechts verständlich und zugänglich aufbereitet, Handlungssicherheit schafft und so zu mehr Fairness auf dem Wohnungsmarkt beiträgt.
Prüfer*in: Prof. Dominika Hasse, Prof. Alessio Leonardi

Untersuchung und Umsetzung von Risikokommunikation für Krisen und Katastrophen
Wie gut sind wir auf Krisen und Katastrophen vorbereitet? Die Bedeutung präventiver Maßnahmen und klarer Informationen bei Notfällen ist, durch die hybriden Bedrohungslagen durch Mensch und Natur, aktueller denn je. Die Karten sensibilisieren für Gefahrensituationen und ermöglichen Handlungsfähigkeit. Wer vorbereitet ist kann im Notfall ruhiger reagieren – und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur eigenen Sicherheit und zur Sicherheit von Mitmenschen. Denn: Sicher ist sicher.
Prüfer*in: Prof. Dominika Hasse, Prof. Franziska Junge

Entwicklung eines Explainer-Videos zur Vermittlung des Ikigai-Konzepts
Mein Explainer-Video beschäftigt sich mit der japanischen Lebensphilosophie Ikigai – frei übersetzt: „Das, wofür es sich zu leben lohnt“. Der Erkläransatz orientiert sich am Buch des Philosophen Ken Mogi. Das Konzept habe ich in kurzen, leicht verständlichen Kapiteln visualisiert. Im Mittelpunkt steht eine Kugel, die als Leitmotiv durch die Kapitel führt und dabei von einem abstrakten inneren Objekt angetrieben wird, das als Sinnbild für Ikigai fungiert.
Prüfer*in: Prof. Christian Mahler, Nikolai Neumetzler

von Inspiration zu Inspiration
Mein Masterprojekt handelt von den Farben der Provence bis Côte d’Azur. Mit diversen Methoden versuche ich einen ganzheitlichen Ansatz zu erproben, um Regionen authentisch in ihren Umgebungsfarben im Naturraum, Humanraum und der Architektur darzustellen. Farbe ist mehrdimensional, weshalb meine Feldforschung auf Methoden der Fotografie, Videografie, Erfahrungsberichte, gepressten Blumen, gesammelten Erd- und Steinproben sowie erhobenen Farbcodes beruht. Meine Inspiration wird zur Inspiration.
Prüfer*in: Prof. Markus Schlegel, Stefan Koch

Nutzerorientierte Innenarchitektur im Fernverkehr als erweiterter Lebensraum
Die Arbeit zeigt, dass der Innenraum von Fernverkehrszügen als erweiterter Lebensraum verstanden und gestaltet werden sollte. Durch eine nutzerorientierte, modulare und atmosphärische Innenarchitektur kann Reisezeit qualitativ aufgewertet und flexibel genutzt werden. Ziel ist es, über funktionale Anforderungen hinaus Komfort, Identität und Aufenthaltsqualität zu steigern und Mobilität als positiven, integralen Bestandteil des Alltags erlebbar zu machen.
Prüfer*in: Prof. Dr. Sabine Foraita, Prof. Patrick Pütz

Verbesserung der verantwortungsvollen Adoption generativer KI durch Design
Aktuell nutzen Frauen* Generative Künstliche Intelligenz (GenKI) rund 20% seltener als Männer. Sie sind außerdem eher von negativen Auswirkungen wie Stellenstreichungen durch Automatisierung betroffen. Der Gender-KI-Gap ist ein gesellschaftliches Risiko. Gutes UX/UI-Design für GenKI-Systeme kann dieses Risiko verringern. Diese Thesis untersucht die Ursprünge des Gender-KI-Gap und ihre konkreten Auswirkungen auf Frauen*. Das Ergebnis sind konkrete Prozess-, Forschungs- und Designempfehlungen.
Prüfer*in: Prof. Dr. Alexander Schimansky, Vincent Timm

Gestalterische Forschung zur Sichtbarkeit künstlerischer Praxis im Jazz
Braucht es TikTok wirklich als weitere Plattform für Musikschaffende? Am Beispiel von Jazz untersucht diese Arbeit, wie sich künstlerische Praxis auf TikTok sichtbar machen lässt, ohne sie zu reduzieren oder an plattformspezifische Erwartungen anzupassen. Ausgangspunkt ist eine explorative, teilnehmende Beobachtung mehrerer Social Media Plattformen. Darauf aufbauend entstanden gemeinsam mit einem Jazzmusiker Videoformate, die mithilfe eines Content Modells eingeordnet und reflektiert werden.
Prüfer*in: Prof. Dr. Des. Konstantin Haensch, Prof. Sabine Cole

Branding für eine Web-Infostelle für neurodivergente Menschen und Angehörige
Schätzungsweise 30% der Menschen sind neurodivergent, aber noch immer herrscht oft Ablehnung. Fehlendes Wissen führt zu Stigmatisierung, Fehldiagnosen und Ausgrenzung in Schule, Beruf und Gesellschaft. Die betreffenden Anlaufstellen im Internet sind meist klinisch und oft nicht zeitgemäß gestaltet. Mit dem webbasierten Branding für das Infoportal "Netzwerk-Neurodivergenz" versucht diese Arbeit, dem Thema Neurovielfalt, durch Gestaltung einer Website einen neuen Look zu geben.
Prüfer*in: Prof. Sabine Cole, Prof. Mathias Rebmann

Kreative Blockaden lösen durch kompetitives Spielen
Die Arbeit untersucht, wie Battle-Strategien aus der Hip-Hop-Kultur als didaktisches Prinzip zur Förderung kreativer Prozesse im Design eingesetzt werden können. Anhand eines experimentell entwickelten prototypischen Toolkits wird gezeigt, dass spielerisch-kompetitive Formate die Überwindung kreativer Blockaden begünstigen und neue Formen kollaborativer Lernkultur eröffnen.
Prüfer*in: Prof. Sabine Cole, Prof. Dr. Stephan Schwingeler

KI-gestütztes Explorationstool mit Career Avatar für Reflexion und Vernetzung
„AvaStar“ ist ein UX/UI-Designkonzept für eine App, die Studierende und junge Berufseinsteiger*innen bei der beruflichen Exploration unterstützt. Ein KI-basierter Career-Avatar begleitet Nutzer*innen bei Selbstreflexion, Orientierung und niedrigschwelliger beruflicher Vernetzung. Ziel ist es, Unsicherheiten im Übergang von Studium zu Beruf zu reduzieren und berufliche Entwicklung als offenen, langfristigen Prozess erlebbar zu machen.
Prüfer*in: Prof. Dr. Des. Konstantin Haensch, Vincent Timm

Strategisches Branding für ein Urban Gardening Social Start-up
Es gilt, Strategien zu entwickeln um mit dem Klimawandel zu leben und die Folgen abzumildern. Die selbstentwickelte Marke BEECONY möchte Menschen mit einem starken Community-Faktor zum Gärtnern auf begrenzter, urbaner Fläche motivieren. Dabei gilt: Nachhaltigkeit bedeutet nicht Verzicht, sondern wird als einfaches, ästhetisches und spaßiges Lifestyle-Erlebnis inszeniert. Hierfür wurden neben der Gestaltung eine strategische Marktrecherche, Positionierung und Konzeption vorgenommen.
Prüfer*in: Prof. Dominika Hasse, Christoph Lemmer

Willkommen in meiner Geheimniskrämerei!
Ich habe nach Geheimnissen gekramt. Ein Geheimnis ist eine Information, die mit Absicht vor mindestens einer Person verborgen wird. Wie kann ich das Verborgene und Immaterielle eines Geheimnisses gestalterisch sichtbar und erfahrbar machen, ohne dessen Verborgenheit aufzugeben? Das Ziel dabei ist, das Geheimnis als physisches Objekt zu visualisieren. Dafür habe ich mich mit der Materialität von Geheimnissen befasst und im Rahmen einer Rauminstallation Geheimnisobjekte inszeniert.
Prüfer*in: Lutz John, Prof. Franziska Junge

Digitaler Kalender für den gesunden Alltag: KI-gestütztes Assistenzsystem
Die App fördert mentale Gesundheit bei Alltagsstress. Gängige digitale Kalender können eingebunden werden, Termine werden automatisch übernommen und übersichtlich dargestellt. Ein KI-gestützter Planer erkennt Überlastung bei der Terminerstellung und erinnert aktiv an Pausen. Ergänzt wird dies durch Achtsamkeits- und Entspannungsübungen sowie wöchentliche und monatliche Stimmungs- und Nutzungsanalysen. Der in Figma entwickelte Prototyp verbindet Tagesplanung mit digitaler Selbstfürsorge.
Prüfer*in: Prof. Dr. Sabine Foraita, Prof. Stefan Wölwer

Weiblich, wütend, wirksam – strategische Navigation zwischen Statik und Dynamik
Was brauchen Designstudentinnen, um in einem von institutionellen, strukturellen und sozialen Kräften und Dynamiken geprägten Gefüge wie dem Hochschulrahmen ihren eigenen Wirkungs- und Handlungsraum zu erschließen und individuell und selbstwirksam den eigenen Studien- und Karriereweg zu navigieren? TEACH HER: verbindet in Text und Tool ganzheitliche Strategien unter Berücksichtigung verschiedener Lebensrealitäten, lebt Empowerment und betont das Fundament aus Autonomie und Zukunftsfähigkeit.
Prüfer*in: Prof. Dr. Sabine Foraita, Sarah Zerwas

Ein mediales Konzept zur feministischen Korrektur kunsthistorischer Narrative
Frauen sind in der Kunstgeschichte bis heute strukturell unterrepräsentiert. Ziel des Projekts ist es, durch eine qualitative Aufarbeitung Wissen neu zugänglich zu machen und Künstlerinnen Sichtbarkeit zu verschaffen. Als Beispiel dient die britische Künstlerin Laura Knight, die besonders durch ihre Tätigkeit als Kriegsmalerin im Zweiten Weltkrieg bekannt wurde. In zwei Projektionen werden ihre Lebensgeschichte, ihr künstlerischer Werdegang und die gesellschaftlichen Hürden erlebbar vermittelt.
Prüfer*in: Prof. Dr. Sabine Foraita, Prof. Dr. Stephan Schwingeler

Informationsraum zu Tod, Sterben und Trauer
Tod, Sterben und Trauer sind Teil unseres Alltags, bleiben jedoch oft unausgesprochen. aCHTI ist ein Informationsraum für junge Menschen, der Orientierung bietet und einen wertschätzenden Zugang zum Thema ermöglicht. Der Raum richtet sich an Personen ohne eigene Berührungspunkte mit dem Themenfeld und schafft einen Rahmen, um sich dem Thema anzunähern und Informationen weiterzugeben.
Prüfer*in: Prof. Dr. Alexander Schimansky, Prof. Sabine Cole

Eine Selbsthilfe-App zur Unterstützung eines erfolgreichen Erwachsenwerdens
Care Bear ist eine visuell orientierte Selbsthilfe-App für junge Menschen im Übergang ins Erwachsenenleben. Sie unterstützt den Umgang mit Unsicherheiten, Überforderung und sozialen Ängsten durch Bilder, einfache Interaktionen und beruhigende Übungen. Ziel ist es, emotionale Selbstwahrnehmung und Stabilität im Alltag zu fördern, ohne Diagnosen oder therapeutischen Anspruch.
Prüfer*in: Prof. Dr. Alexander Schimansky, Prof. Alessio Leonardi

Dokumentarisch-essayistisches Buch über die Geschichte einer Druckerei
Die Arbeit rekonstruiert anhand von Archivrecherchen, Zeitzeug*innen-Interviews und visuellen Fragmenten studentische Selbstorganisation und kollektive Arbeitsweisen im Kontext von Universität und politischem Engagement. Gestaltung wird dabei als forschendes, ordnendes und erzählendes Werkzeug verstanden, das Erinnerung sichtbar macht und Zusammenhänge neu lesbar werden lässt.
Prüfer*in: Prof. Christian Mahler, Prof. Dr. Stephan Schwingeler

Runners High widmet sich dem Marathon als einer der faszinierendsten Disziplinen des Sports. Das Buch verbindet Wissen zu Training, Physiologie und Ernährung mit der Geschichte, Kultur und den Menschen des Marathons. Ziel ist es, zu zeigen, warum diese Distanz bis heute eine besondere Anziehungskraft besitzt und wie sich sportliche Leistung, mentale Stärke und Gestaltung miteinander verbinden.
Prüfer*in: Prof. Roman Bittner, Christoph Lemmer

Gestaltung eines CD- Covers und Entwicklung von Printmedien
Wer sind wir eigentlich und wie stellen wir uns dar? Welches „menschliche Theater“ erleben wir in unserem Alltag? Genau um diese Themen geht es in „Human Theater“, das erste Album des Musikers Rantonic. Zusätzlich zur Musik gibt es sowohl für die Vinyl als auch für die CD eine Hülle, die sich als Diorama ausklappen lässt. Diese enthält zudem ein Booklet, in der sich die Lyrics zu den 11 Songs finden.
Prüfer*in: Barbara König-Warneboldt, Prof. Roman Bittner

Eine Spielesammlung für die Jugendarbeit
Das Projekt dient der Unterstützung der Jugendarbeit. Ziel ist es, Teamer*innen auf Ferienfreizeiten Hilfestellung zu geben, um ein diverses Repertoire an Spielen anzubieten. Durch illustrative Grafiken statt langer Erklärungen soll das Spielprinzip schneller verständlich werden.
Prüfer*in: Christoph Lemmer, Prof. Alessio Leonardi
Illustration Series on Social Media
The ongoing influx of unsettling news since the pre-2024 presidential elections in my home country has prompted me to create a series of illustrations and drawings. By critically engaging with the pseudoscience of manifestation as a narrative device, this project expresses a hope for political change and aims to increase political awareness among young people. Continuous documentation will be carried out across social media platforms.
Prüfer*in: Prof. Roman Bittner, Manuela Bott

Kommunikationskonzept für eine Stadtteilgewerkschaft
In Hannover-Vahrenheide sind soziale und ökonomische Ungleichheiten deutlich spürbar. Die Stadtteilgewerkschaft so-vah begegnet individuellen Herausforderungen als Kollektiv mit progressiver Haltung. Durch das flexible Kommunikationskonzept, digital wie analog, können die Bewohner*innen die Initiative aktiv mitgestalten. Die offene und zugängliche Gestaltung auf Basis von Open-Source-Tools stärkt die Teilhabe und den Aufbau tragfähiger Strukturen.
Prüfer*in: Prof. Dominika Hasse, Prof. Alessio Leonardi

Das napoleonische Federzeitalter: Gestaltung eines Spiels
"Befehl, vorwärts!" ruft der Offizier des Détachements, während ihr die Spur der Entführung Napoleons durch Göttinger Raumlabyrinthe aufnehmt. Basierend auf den Regeln, Figuren und Spieltests des Dungeon Crawlers wurden mit Augenzwinkern die weiteren Spielmaterialien und eine Anleitung entwickelt. Genauso wie in das Setting selbst sind vielfältige Einflüsse des Klassizismus und Göttingens Stadtgeschichte in die Gestaltung eingeflossen.
Prüfer*in: Prof. Alessio Leonardi, Prof. Roman Bittner

Dort, wo Leben und Verlust einander begegnen
Trauer ist ein universelles und zugleich individuelles Erleben, das gesellschaftlich häufig marginalisiert wird. Zwischen innerem Empfinden und äußerem Ausdruck entsteht eine Lücke, die einen gestaltenden Zugang notwendig macht. Das Projekt untersucht körperliche Ausdrucksformen von Trauer sowie deren Übersetzung in textile und räumliche Konfigurationen. Design wird dabei als vermittelnde Praxis verstanden, die Emotion, Materialität und Öffentlichkeit in relationale Erfahrungsräume überführt.
Prüfer*in: Prof. Melanie Isverding, Prof. Franziska Junge

Konzeption und Gestaltung einer Kampagne zur Mitgliedergewinnung
Feuerwehren in Deutschland stehen vor einem wachsenden Problem: Die Mitgliederzahlen sinken, und viele Wehren haben Schwierigkeiten, ihre Einsatzbereitschaft aufrechtzuerhalten. Dabei sind 93% aller Feuerwehren in Deutschland freiwillig. Sie bilden das Rückgrat des Brand- und Katastrophenschutzes. Ziel meiner Arbeit ist es, Aufmerksamkeit für die Freiwillige Feuerwehr zu schaffen, Hemmschwellen abzubauen und Menschen auf eine zeitgemäße, humorvolle Art für das Ehrenamt zu begeistern.
Prüfer*in: Prof. Roman Bittner, Barbara König-Warneboldt

Mittel der Gestaltung veranschaulicht in einem Handbuch für Nicht-Designer*innen
Dieses Projekt stellt einen praxisorientierten Ansatz zur eigenständigen Gestaltung im nicht-professionellen Kontext, speziell für Gruppen und Initiativen im kulturellen und politischen Bereich dar. Es werden Werkzeuge und Methoden an die Hand gegeben, um kreative, wirkungsvolle Druckmaterialien etc. zu erstellen. Basierend auf der Analyse typischer Fehler werden in dem Handbuch praktische Schritte und Gestaltungsgrundlagen vermittelt, um Selbstständigkeit und kommunikative Wirkung zu stärken.
Prüfer*in: Christoph Lemmer, Barbara König-Warneboldt

Der Mensch in der Rolle des Tieres
Das Projekt untersucht die Realität industrieller Massentierhaltung, indem der Mensch selbst in die Rolle des Tieres tritt. Im Schweinehochhaus Maaßdorf werden Enge und Fremdbestimmung sichtbar gemacht. Durch diese Perspektivverschiebung hinterfragt die Arbeit die Normalisierung von Gleichmachung und struktureller Gewalt gegenüber fühlenden Lebewesen. Teamarbeit mit Annekathrin Kirchner.
Prüfer*in: Prof. Andreas Magdanz, Christoph Lemmer

Konzeption und Gestaltung eines anfängerfreundlichen Pen-&-Paper-Spiels
„Remnants of the Gods“ ist ein Pen-&-Paper-Rollenspiel, entwickelt um vor allem Anfänger*innen einen leichteren Einstieg in die Welt der Rollenspiele zu ermöglichen. Das Set bietet ein einfaches Spielsystem, eine vorgefertigte Geschichte mit Charakteren und Materialien, die einen müheloseren Spielverlauf bewirken. Mit Fantasie verwandelt sich das Wohnzimmer in eine Abenteuerlandschaft, bei der die Spieler*innen die Welt erkunden, Kämpfe austragen und Geheimnissen in Dungeons entdecken können.
Prüfer*in: Prof. Roman Bittner, Christoph Lemmer

Designing Character in Motion
Mit der Artemis-II-Mission beginnt ein neues Raumfahrtzeitalter: leise, entschlossen, unumkehrbar. Genau diesen Moment überträgt meine Bachelorarbeit auf das Automobil. ARTEMIS ist ein elektrisches Konzeptfahrzeug, das gestalterische Gleichförmigkeit hinter sich lässt und Charakter wieder sichtbar macht. In Beratung mit Achim Anscheidt, dem ehemaligen Chefdesigner von Bugatti, entstand ein Entwurf, der E-Mobilität Präsenz und Haltung verleiht.
Prüfer*in: Prof. Dr. Alexander Schimansky, Prof. Sabine Cole

Gestaltung eines Magazins für Fangirls und Popkultur-Begeisterte
Warum sind junge Frauen beim Konzert ihrer Lieblings-Boyband „hysterisch“, aber Männer im Fußballstadion hingegen „leidenschaftlich“? Die kurze Antwort ist klar: Sexismus. Mit der langen Antwort setzt sich das Popkultur-Magazin OBSESSED auseinander. In dieser ersten Ausgabe dreht sich alles um Popmusik und es finden sich Antworten auf Fragen wie „Geht meine parasoziale Beziehung mit Chappell Roan zu weit?“ oder „Kann man Popmusik und Sexismus überhaupt voneinander trennen?“
Prüfer*in: Christoph Lemmer, Barbara König-Warneboldt

Eine kritische Auseinandersetzung der Ojektifizierung von Frauen
Diese Arbeit untersucht die Objektifizierung weiblicher Körper in Konsum- und Werbekontexten. In Form einer fiktiven Kampagne mit dem Solange-Projekt, werden durch inszenierte Fotografie und plakative Textstrategien Mechanismen von Zuschreibung, Wertsetzung und Verwertbarkeit sichtbar gemacht. Das Projekt hinterfragt, unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen weibliche Körper akzeptiert und feministische Selbstbilder an Gefallen, Anpassung und Marktfähigkeit geknüpft werden.
Prüfer*in: Prof. Andreas Magdanz, Barbara König-Warneboldt

Büchlein über Zwänge und Ängste
Mein Büchlein „Ungebetene Gäste“ soll dazu beitragen, das Thema Zwangsstörungen zu entstigmatisieren und leichter zugänglich zu machen. Es soll ein Format sein, das man sich als betroffene Person gerne anschaut und weiterreicht, ohne dabei Scham zu empfinden. Zwangsstörungen gelten in unserer Gesellschaft weiterhin als heimliche Krankheit: das Büchlein soll dieses Schweigen brechen.
Prüfer*in: Prof. Roman Bittner, Christoph Lemmer

Entwicklung eines visuellen Erscheinungsbildes für ein sportliches Großevent
100 Jahre nach den Spielen der Nationalsozialisten könnten erneut Olympische Spiele in Berlin stattfinden. Neben den bedeutsamen gestalterischen Mitteln wie Logo, Typografie und Farben ist hier ein sensibler Umgang mit der Geschichte notwendig, um mit dem Gestaltungsansatz der NS-Propaganda zu brechen. Daher wird in diesem Projekt ein Konzept entworfen, in welchem bunte und dynamische Elemente im Zentrum stehen und damit Weltoffenheit, Diversität und die Identität Berlins repräsentieren.
Prüfer*in: Prof. Dominika Hasse, Prof. Roman Bittner

Kindgerechte Innenraumgestaltung im Kontext eines Kindergartens
Die Arbeit thematisiert die Umnutzung eines Bestandsgebäudes zur Kindertagesstätte für 100 Kinder. Das Konzept basiert auf einer vertikalen Zonierung, die Aktivitäts- und Ruhebereiche baulich trennt. Ein übergeordnetes Farb- und Materialsystem dient der Orientierung und Adressbildung. Der Entwurf integriert Barrierefreiheit und funktionale Anforderungen in die vorhandene Struktur und schafft differenzierte Räume für den pädagogischen Alltag.
Prüfer*in: Prof. Patrick Pütz, Prof. Günter Weber

Neuplanung eines Hospizes im denkmalgeschützten Bestand
Die Masterarbeit untersucht das Potenzial der Innenarchitektur, Menschen in der letzten Lebensphase räumlich zu unterstützen. Am Beispiel der Neuplanung eines Hospizes in denkmalgeschützter Bausubstanz wird ein Gestaltungskonzept entwickelt, das Würde, Geborgenheit und Orientierung in den Mittelpunkt stellt. Historische Substanz und zeitgemäße Anforderungen an Barrierefreiheit, Atmosphäre und Pflege verbinden sich zu einer sensiblen und einfühlsamen Architektur.
Prüfer*in: Prof. Patrick Pütz, Prof. Günter Weber

Ein Konzept für Bildung, Begegnung und Zukunft
Ausbildung oder Studium? Feuer und Flamme fürs Handwerk reagiert auf den wachsenden Fachkräftemangel im Bau- und Handwerksbereich. Die Arbeit entwickelt eine Bildungs- und Begegnungsstätte, in der Auszubildende und Studierende gemeinsam lernen, arbeiten und Projekte realisieren. Gleichwertigkeit, Wertschätzung und Austausch stehen im Mittelpunkt. Es wird gesagt: „Geh lieber studieren, dann hast du es später mal besser!“ – Doch was ist, wenn Ausbildung und Studium keine Gegensätze sind?
Prüfer*in: Prof. Günter Weber, Prof. Dr. Jons Messedat

Umnutzung der ehemaligen Dermatologie in Bremen nach den Zen-Prinzipien
ZenSense ist ein Konzept für die ehemalige Dermatologie, das sich an Gestaltungsparametern orientiert, die aus der Analyse der Zen-Prinzipien, einer Strömung des japanischen Buddhismus, abgeleitet wurden. Diese Prinzipien wirken nachweislich positiv auf körperliche und mentale Gesundheit. Das Gebäude wird in ein Nutzungskonzept überführt, das Coworking-Bereiche, Nachhilfeeinrichtungen und Wohnheime für Auszubildende umfasst. Hier verbinden sich Gestaltung, Wohlbefinden und Alltag.
Prüfer*in: Prof. Günter Weber, Prof. Patrick Pütz

Das Kaufhaus am Kranzlereck neu gedacht
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Umnutzung des ehemaligen Bilka-Kaufhauses am Kranzlereck Berlin. Statt Leerstand soll ein offener und lebendiger Ort entstehen. Untersucht wird, wie Innenarchitektur dazu beitragen kann, dem Gebäude eine neue Bedeutung zu geben und es wieder als öffentlichen Raum für die Stadt zu öffnen.
Prüfer*in: Prof. Günter Weber, Prof. Patrick Pütz

Zentrum für Prävention und das Erlangen innerer Stärke
HYVIA ist ein ganzheitliches, skalierbares Konzept zur Förderung von Resilienz und mentaler Gesundheit. Im Zentrum stehen hybride Lernwege, die Wissen, Kreativität, Bewegung und Natur miteinander verbinden. Durch ein bewusst gestaltetes Raumkonzept mit öffentlichen und geschützten Bereichen ermöglicht HYVIA einen niedrigschwelligen Zugang und individuelle Entwicklungsprozesse fernab von starren Therapie- und Kursmodellen.
Prüfer*in: Prof. Günter Weber, Prof. Dr. Jons Messedat

Transformation des Konventgebäudes auf dem Rittergut Dorstadt
Im ehemaligen Klostergebäude auf dem Rittergut in Dorstadt entsteht ein Ort der Gemeinschaft, der das kulturelle Erbe des Bestands respektiert und zeitgemäß weiterentwickelt. Die historische Struktur bildet die Grundlage für ein Nutzungskonzept, das Begegnung, Austausch und Zusammenleben fördert. Ein öffentliches Café dient als sozialer Treffpunkt, während altersgerechte Wohngemeinschaften ein gesundes Altern in sozialer Nähe ermöglichen.
Prüfer*in: Prof. Günter Weber, Prof. Patrick Pütz

Multifunktionaler Arbeits- und Freizeitort in der alten Hachez-Fabrik in Bremen
In dieser Abschlussarbeit wird ein Teil der ehemaligen Hachez-Schokoladenfabrik in Bremen zu einem offenen Coworking Space umgestaltet. Es wird ein Ort für alle geschaffen, der nicht nur Arbeitsplätze bietet, sondern auch Raum für Austausch, Freizeit und alltägliche Bedürfnisse. Ein Ort des Wohlfühlens und der Verbundenheit.
Prüfer*in: Prof. Patrick Pütz, Prof. Günter Weber

Neugestaltung der Hachez-Schokoladenfabrik in Bremen
Das Konzept: Studentenwohnheim New Work fokussiert sich auf die Defizite konventioneller Wohnheimstrukturen, in denen Lern- und Rückzugsorte häufig unterrepräsentiert sind. Genau diese sind jedoch von essenzieller Bedeutung für das Studium. Aus diesem Grund befasse ich mich in meiner Bachelorarbeit mit der Aufwertung solcher Bereiche und präsentiere in meinem Entwurf eine beispielhafte Lösung, wie sie gestalterisch ansprechend in Wohnheime integriert werden könnte.
Prüfer*in: Prof. Patrick Pütz, Prof. Günter Weber

Umbau des Hachez-Geländes
Das Projekt „Shaping Belongings Hachez“ widmet sich der Revitalisierung einer ehemaligen Fabrik und transformiert den historischen Ort in ein offenes drittes Umfeld für die Bewohner*innen Bremens. Durch ein nutzungsflexibles Raumkonzept entsteht ein sozialer Treffpunkt, der Teilen, Austausch und gemeinschaftliche Aktivitäten fördert. Der Bestand wird neu interpretiert und als identitätsstiftender Ort für Nachbarschaft und Stadtgesellschaft aktiviert.
Prüfer*in: Prof. Günter Weber, Prof. Dr. Cornelia Moosmann

Experimentelle, kaleidozyklische Möbel- und Raumkonzepte
Die Abschlussarbeit präsentiert eine Entwurfsserie, die auf den geometrischen Prinzipien des „Kaleidozyklus“ basiert. Es entstehen überraschend wandlungsfähige Räume, Objekte und Möbel, deren Erscheinung von den Nutzenden spielerisch angepasst werden kann. Durch die prototypische Umsetzung wird die Vielseitigkeit des Konzepts erfahrbar und eröffnet neue Perspektiven für flexible Raumgestaltungen.
Prüfer*in: Prof. Patrick Pütz, Prof. Günter Weber

Revitalisierung der Zinnwerke in Hamburg-Wilhelmsburg
Was passiert, wenn ein ehemaliges Industrieareal weitergedacht wird? Die leerstehende Halle der Zinnwerke in Hamburg-Wilhelmsburg wird zu einem offenen Community Space. Der Entwurf versteht den Bestand als sozialen und produktiven Raum für gemeinschaftliche Nutzung, kreatives Arbeiten und vielfältige Alltagsformen. Durch flexible Eingriffe entsteht ein wandelbarer Ort, der Austausch, Aktivität und Begegnung ermöglicht und sich so sozial, kulturell und nachhaltig im Quartier weiterentwickeln kann.
Prüfer*in: Prof. Patrick Pütz, Prof. Timo Rieke

Projekt für ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit
Die Umgestaltung der ehemaligen Hohnsenschule mit Turnhalle verwandelt den Bestand in ein nachhaltiges Gebäudeensemble. Unter Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte entstehen vielfältige Arbeits-, Lehr- und Begegnungsräume. Seminar- und Kulturzentrum sowie ein Café bilden den öffentlichen Kern des Entwurfs. Als Schnittstelle zwischen Stadt und Hochschule öffnet sich die HAWK nach Hildesheim. Ein lebendiger Ort des Austauschs, der Bildung und des Ankommens.
Prüfer*in: Prof. Günter Weber, Prof. Patrick Pütz

Interaktive Ausstellungsszenografie zwischen koreanischer und deutscher Kultur
Während gängige immersive Media-Ausstellungen auf Ästhetik setzen, nutzt ECHTES KOREA sie zum kulturellen Vergleich. Im EG bildet eine immersive Medienausstellung den Auftakt: Besucher*innen tauchen in Bildwelten ein und werden Teil der Szene. Das OG fokussiert auf erfahrungsorientierte Stationen. Statt auf passives Zusehen setzt das Konzept auf Interaktion und Entscheidung. Dies macht Inhalte nachhaltig erinnerbar, da sie aktiv erlebt werden. So wird Korea zur körperlich greifbaren Erfahrung.
Prüfer*in: Prof. Patrick Pütz, Prof. Timo Rieke

Im Bachelorprojekt habe ich mich mit der Gestaltung von Räucher- und Feuerobjekten beschäftigt. Diese Objekte sollen durch ihre visuellen Reize und Handhabung ein Zeremoniell unterstützen. Die abgebildeten Figuren, entwickelt aus Zeichnungen, stellen Tänzer*innenfiguren dar, die um das Feuer und durch den Rauch tanzen. In einem kollektiven Zeremoniell wird so für die einzelne Person ein Loslassen oder Durchbruch ermöglicht. Eine gezielte Reflexion, um den Fokus zum Inneren zu wenden.
Prüfer*in: Prof. Melanie Isverding, Prof. Hartwig Gerbracht

Die Stimme des Schmuckes zwischen Innen- und Außenwelt
Mimesis ist ein therapeutisch konzipertes Schmuckobjekt in modularer Form. Im Zentrum stehen differenzierte haptische und visuelle Oberflächen. Erhabene, gebrannte Emaille lädt zur taktilen Interaktion ein. Pflastersteinartige Strukturen sind ausschließlich für die Finger vorgesehen. Der Schmuck ist ein Medium, den inneren Zustand seines Träger*inn aufzunehmen und nach außen zu kommunizieren. Das Objekt kann als Anhänger, Brosche oder Handschmeichler getragen werden.
Prüfer*in: Prof. Melanie Isverding, Prof. Dr. Sabine Foraita

Produktdesign zur Unterstützung klinischer Abläufe
Die Bachelorarbeit widmet sich der Frage, wie kleine gestalterische Eingriffe den belastenden Klinikalltag spürbar erleichtern können. Im Fokus steht die Entwicklung eines ergonomischen Halterungssystems für 50-ml-Perfusorspritzen, das Sicherheit, Übersicht und intuitive Handhabung vereint. Auf Grundlage realer Arbeitsabläufe entstand ein reduziertes Produktkonzept, das Pflegekräfte unterstützt und Prozesse im Hintergrund verbessert.
Prüfer*in: Hanna-Lisette Wiesener, Reiner Schneider

Wie wird die Zukunft aussehen? Gefällt sie uns? Können wir sie verändern?
Loop ist Teil einer Reihe wissenschaftlich-kultureller Immersionen in einer Inselgemeinschaft im Südatlantik. In partizipativen und spekulativen Workshops wurden mögliche Zukünfte der Abfallwirtschaft erforscht. Als Ergebnis entstand ein lokaler, modularer Prototyp zur Mülltrennung aus ausschließlich auf der Insel vorhandenen Kunststoffabfällen. Das Projekt regt eine Reflexion über die Grenzen zwischen Abfall und Wert an: Was ist wirklich Abfall?
Prüfer*in: Prof. Matthias Ries, Hanna-Lisette Wiesener

AI-Supported Onboarding for Automotive HMI
Mit zunehmender Funktionsvielfalt moderner Fahrzeuge steigt zugleich ihre Bedienkomplexität. Smart Start, ein in Zusammenarbeit mit der Volkswagen AG entwickeltes KI-gestütztes Onboarding-Konzept, begegnet dieser Herausforderung durch personalisierte und kontextsensitive Unterstützung. Dadurch entsteht eine zugängliche, sichere und insgesamt angenehmere In-Car-Experience beim Erkunden des neuen Fahrzeugs.
Prüfer*in: Hanna-Lisette Wiesener, Eduardo Luiz Vieira

Ein unterstützendes Hilfsmittel für Physiotherapeut*innen
LEVA ist ein ergonomisch entwickeltes Hilfsmittel für Fachkräfte in der Physiotherapie und Massage, das durch Berücksichtigung anatomischer Anforderungen Hände und Finger bei manuellen Therapien langfristig entlastet und unterstützt.
Prüfer*in: Hanna-Lisette Wiesener, Reiner Schneider

Redesign for Circularity: Konzept für eine kreislauffähige Unterarmgehstütze
Warum gehen Unterarmgehstützen meist schon nach kurzer Nutzung in Privateigentum über und werden nicht wiederverwendet? Nach einer Analyse bestehender Hindernisse und Chancen wurde ein kreislauffähiges Geschäftsmodell entwickelt, sowie eine Unterarmgehstütze im Sinne des Universal Designs gestaltet, die eine einfache Wartung, Reparatur, Demontage und Recycling ermöglicht. Das ganzheitliche Konzept leistet einen konkreten Beitrag zur Förderung von Kreislauffähigkeit im Gesundheitssystem.
Prüfer*in: Prof. Dr. Sabine Foraita, Hanna-Lisette Wiesener

Digitale Spiele bieten heute hohe Immersion, gehen jedoch häufig mit reduzierter Bewegung und oberflächlicheren sozialen Kontakten einher. Dieses Produkt setzt bewusst einen Gegenpol: Brettspiel. Durch eine atmosphärische, intelligente Lichtgestaltung wird das Spielerlebnis erweitert und vertieft. Die Leuchten reagieren auf den Spielverlauf, unterstützen Emotionen und fördern Konzentration sowie Interaktion. Sie sind nicht nur Lichtquellen, sondern aktive Bestandteile des Spiels.
Prüfer*in: Prof. Matthias Ries, Julian Witte

Das Bewältigungsbuch für Jugendliche mit Lippenkiefer-Gaumenspalte
Jedes 500ste Kind kommt mit einer Lippenkiefer-Gaumenspalte auf die Welt. Doch in unserer Gesellschaft fehlt es an Sichtbarkeit und passendem Informations- und Unterstützungsmaterial zu diesem Thema, besonders für Jugendliche. Mit Malte als Begleiter schafft "Face It" den Anfang, sich mit seiner Spalte auseinanderzusetzen, sich selber lieben zu lernen und in schweren Zeiten einen verständnisvollen Begleiter zu haben.
Prüfer*in: Hanna-Lisette Wiesener, Prof. Sabine Cole

A Modular Furniture Series for Community, Inspired by "Gotong Royong" Practices
BERSAMA (meaning “together” in Indonesian) is a modular furniture series rooted in the principle of collective effort. Inspired by the value of "Gotong Royong", it translates togetherness into contemporary German social design context. The modules only become fully functional through shared assembly and use, emphasizing cooperation over individual use. The series includes tables, swing chairs, armchairs, benches, blackboards, and shelves, and can grow through users’ collective imagination.
Prüfer*in: Prof. Matthias Ries, Prof. Hartwig Gerbracht

Entwurf eines Teezeremonie-Sets für eine entspannende Kunstpause im Büro
Das Projekt fokussiert als lokalisierte Praxis der Kunsttherapie den Arbeitsstress junger Berufstätiger in China. Die traditionelle Teezeremonie wird als kunsttherapeutisches Medium in den Büroalltag integriert. Auf Basis von Teesets entsteht ein multisensorisches, nonverbales und prozessorientiertes Teezeremoniesystem. Das Teetablett erfasst die Arbeitsdauer und leitet die Nutzer*innen in einer Teezeremonie durch Licht, Ton und Vibration zur Förderung von Entspannung und emotionaler Balance an.
Prüfer*in: Prof. Dr. Des. Konstantin Haensch, Hanna-Lisette Wiesener

Ein intuitiver Synthesizer für Akkorde und Melodien mit sozialem Aspekt
Meine Bachelorarbeit beinhaltet die Konzeption und Gestaltung eines experimentationsfreundlichen Synthesizers. Die Tasten beschränken sich auf eine Tonart, was fehlerfreies Spielen ermöglicht und dabei Freude, Motivation und einen Flow-Zustand fördert. Der Synthesizer zeigt dem/der Nutzer*in und Mitmusizierenden den aktuell gespielten Akkord über Displays, was die musikalische Kommunikation in der Gruppe erleichtert.
Prüfer*in: Prof. Matthias Ries, Julian Witte

Gestaltung einer Leuchte im Kontext von Homeoffice, Video-Calls und Wohnästhetik
MATERA ist eine wohnliche Leuchte für Homeoffice und Video-Calls. Ihr gleichmäßiges Flächenlicht reduziert Schatten und harte Kontraste und lässt Gesichter präsent wirken. Die klare Gestaltung fügt sich in verschiedene Wohnsituationen ein, ohne zu stören. Gesteuert per Fernbedienung: stufenloses Dimmen und Farbtemperatur von Kalt- bis Warmweiß. Der ellipsoide Körper kann frei auf einem Sockel oder direkt auf der Tischplatte platziert werden und passt sich den benötigten Lichtverhältnissen an.
Prüfer*in: Prof. Hartwig Gerbracht, Prof. Dr. Sabine Foraita

Kindermöbel zum Zeichnen, Verändern und Erinnern
Die Möbel, die mich durch meine Kindheit begleitet haben, wurden eines Tages stillschweigend weggeworfen. Sie waren bemalt, verschmutzt und intensiv genutzt, jedoch nur selten bewahrt. PULPASSO entsteht aus dieser Erinnerung und entwirft Kindermöbel aus Papiermasse, die bemalt und verändert werden dürfen. Gebrauchsspuren werden als selbstverständlicher Teil des Aufwachsens verstanden.
Prüfer*in: Prof. Matthias Ries, Prof. Sabine Cole