Das verzerrte Bild der Darstellung von Kinderlebensmitteln
Mithilfe von designspezifischen Methoden haben Gestaltende die Möglichkeit, Lösungsansätze zu entwickeln, die vor allem bei gesellschaftsrelevanten Themen und Problemstellungen einen wichtigen Beitrag leisten können. Solch ein gesellschaftsrelevantes Thema ist auch die Ernährung von Kindern, die durch diverse Marketingstrategien der Lebensmittelindustrie, an denen meist ebenfalls Gestaltende beteiligt sind, zum Teil positiv sowie negativ beeinflusst werden kann. Im Mittelpunkt stehen dabei sogenannte „Kinderlebensmittel“, die durch ihre Zusammensetzung und Bewerbung bei vielen aus der Gesellschaft über einen schlechten Ruf verfügen. Es wird befürchtet, dass diese einen nicht unerheblichen Einfluss auf das Konsumverhalten von Kindern nehmen würden und die Zunahme übergewichtiger Kinder begünstigen sollen. Anhand der Auseinandersetzung mit dieser Problemstellung wird ein Überblick darüber geschaffen, welche bestehenden oder geplanten Maßnahmen, die dazu geeignet sind, Kinder und Eltern vor irreführender Bewerbung zu schützen und beim Erkennen solcher zu unterstützen, wie funktionieren. Zudem werden Kriterien genannt, die für die Gestaltung weiterer unterstützender Maßnahmen relevant sind.
Master
2015
Betreut von:
Dipl.-Des. Bianka Grottendieck
Prof. Dr. Sabine Foraita