Designtheoretische und soziologische Untersuchung zum Thema Macht und Wahrnehmung
Zu Beginn steht die Wahrnehmung! Wenn alle einmal ehrlich sind, dann geht es bei der ersten Begegnung doch immer nur um den optischen Anreiz seines Gegenübers. Das was als erstes geschehen wird, kann nicht mehr und auch nicht weniger sein, als das Wahrnehmen. Alles was über den ersten optischen Anreiz hinaus geht, obgleich es nur ein nettes Gespräch oder ein wiederholtes Treffen ist, bedeutet Interesse. Das Wecken von Interesse aus einem flüchtigen Blick, einem kurzem Lächeln oder einem leisen Hallo sollte für uns als Machtwerkzeug genutzt werden. Unsere Macht ist die Wahrnehmung in der Gesellschaft. Nicht das Schaffen einer optisch oberflächlichen Wahrnehmung für das Ergebnis, sondern das Schaffen einer tiefgründigen Wahrnehmung für den Prozess. Vielleicht ist es genau die Wechselwirkung aus Macht und Wahrnehmung, die Wertigkeit erzeugen kann oder sollte.
Master
2013
Betreut von:
Prof. Barbara Kotte
Verw. Prof. Timo Rieke